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Endlich wieder schlafen

Mit diesen Tipps kannst auch du hoffentlich bald wieder gut schlafen.

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Endlich wieder schlafen

Mit diesen Tipps kannst auch du hoffentlich bald wieder gut schlafen.

Du gehörst zu den schätzungsweise 25% aller Deutschen, die Probleme beim Ein- und Durchschlafen haben? Manche Studien sprechen von 80% aller Erwerbstätigen in Deutschland!

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Hilfe vom Smartphone

Eine ganze Palette an Hilfen gibt’s von den Smartphones.

Apps, Apps und noch mehr Apps – mit weißem Rauschen und anderen monotonen Geräuschen wie Meeresrauschen, Regen auf dem Fenster, Regen auf dem Dach oder auch Regen auf dem Zelt.

Der Föhn und auch die Dunstabzugshaube sind ebenfalls besonders beliebt.

Ein paar Beispiele

Für Apple-Geräte

Für Android-Geräte

Und noch viel mehr zu allen unseren App-Beispielen findest du in deinem Appstore.

Andere Apps setzen auf Meditation, Entspannungsübungen oder Fantasiereisen.

Wieder andere bieten entspannende Melodien – dieses Beispiel ganze 52!!! Bis man sich da durchgehört und für eine Melodie entschieden hat, dürfte die Nacht zwar auch bald rum sein, aber vielleicht hilft es dir ja in den Folgenächten.

Oder du versuchst es mit Farbtherapien – in Form von Malbüchern. Sich müde malen ist hier der Ansatz.

Dann dürfen wir natürlich die berühmten Wecker nicht vergessen, die uns aus einer Leichtschlafphase wecken, damit wir uns morgens nicht gerädert fühlen, weil wir aus einer Tiefschlafphase gerissen wurden…

Wichtig! Handy weglegen!

Besonders wichtig für guten Schlaf ist aber, das Handy rechtzeitig wegzulegen!

Neuere Modelle (iOS-Produkte schon länger) sind mit der Zusatzfunktion „Augen schonen“  oder „Nachtmodus“ ausgestattet – das blaue Licht, das die Displays aussenden, ist nämlich laut Forschern ein absoluter Schlafkiller und macht uns wach. Sie empfehlen: 90 Minuten vor dem Zubettgehen Displays (auch Tablets) weglegen.

Hat auch den Vorteil: wer vor dem Einschlafen nochmal seine Dienstmails checkt und den nächsten Tag im Kopf durchgeht, ist wahrscheinlich eh direkt wieder hellwach und kriegt das Gedankenkarussell nicht so schnell wieder angehalten – das fällt mit der 90-Minuten-Regel weg. Es helfen aber auch hier wieder Apps, die das blaue Licht rausfiltern.

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Die Klassiker und Hausmittel

Dazu gehören natürlich entspannende Tees.

Diese sollten allerdings kein Teein oder Koffein enthalten, da das sonst kontraproduktive Auswirkungen hat.

Der richtige Tee kann dich dann entspannen und beruhigen. Andere Klassiker und Hausmittel sind folgende:

Warme Milch mit Honig – Milch enthält zwar das Hormon Melatonin und die Aminosäure Tryptophan, beides sind schlaffördernde Substanzen, aber die Menge ist zu gering, um das Einschlafen wirklich zu beeinflussen. Das beliebte Hausmittel wirkt also wohl eher auf psychologischer Ebene.

Lavendelkissen – soll ebenso für Entspannung sorgen, man kann aber wohl jeden Duft nehmen, der einem gefällt, auch wenn einige anregend und andere beruhigend wirken sollen, auch hier gehen Studien eher von einer psychologischen Wirkung aus.

Abendroutinen – jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett gehen, vorher vielleicht noch warm baden – und damit den Körper beruhigen und entspannen – all das hilft den Geist auf den Schlaf vorzubereiten.

Tagebuch führen – oft kann man vor lauten Gedanken nicht einschlafen. Führe Tagebuch und schreibe diese Gedanken wortwörtlich aus deinem Kopf.

Zettel und Stift am Bett – Du wachst öfter nachts auf und dir fällt dann was wichtiges ein, das dich nicht mehr einschlafen lässt? Gleiches Prinzip wie beim Tagebuch: Aufschreiben, wissen, dass man es nicht mehr vergisst – und zufrieden wieder einschlafen.

Bequemes Bett – Wer ein zum eigenen Wohlgefühl passendes Bett hat, vielleicht noch mit hübscher Bettwäsche und ergonomischem Kissen, der freut sich schon ganz anders drauf zu Bett zu gehen.

Ohrenstöpsel – Lärm? Schnarchender Partner? Permanente Geräusche draußen? Ohren zu – und in Ruhe einschlafen.

Schlafmaske – zu hell? Augen abdecken und entspannt einschlafen.

Körper entlasten – vor dem Schlafen noch mal fett und schwer essen? Eine ordentliche Runde Sport? Oder ein Bierchen / Glas Wein vor dem Zubettgehen? All das belastet den Körper und lässt ihn entweder nochmal richtig aufdrehen oder in der Nacht schwer arbeiten, auch wenn es dir so vorkommt als würdest du zum Beispiel durch den Alkohol besser einschlafen, der Schlaf ist laut Forschern leichter und weniger erholsam. Also lieber weglassen.

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Die Extravaganten Tipps

Die Einschlafprobleme unserer Gesellschaft haben aber natürlich auch eine echte Industrie entstehen lassen, für die man teils tief in die Tasche greifen muss.

Auch für den dickeren Geldbeutel wollen wir ein paar Tipps aufführen, die einen wohligen Schlaf gewährleisten sollen!

Eine extra schwere Bettdecke könnte eine Lösung sein – sie soll das Gefühl geben, umarmt zu werden, dich also beruhigen und somit entspannt ein- und durchschlummern lassen. In der Medizin sollen sie zum Beispiel gegen Angststörungen helfen und auch autistische Kinder lassen sich dadurch wohl gut beruhigen.

Die Decken bringen etwa 10% des Körpergewichts des Nutzers auf die Waage. Und sollen – wie die meisten Gadgets, die hier vorgestellt werden – den Melatonin-Spiegel steigen lassen (das Schlafhormon) und das Stresshormon Cortisol senken.

Ein nicht ganz billiger Spaß, da sie handgefertigt und in Europa hergestellt wird.

Dann gibt es auch Schlaf zum Trinken, Einnehmen oder in den Mund sprühen. Mal mit dem Schlafhormon Melatonin versetzt, mal soll es unseren Schlaf effektiver machen – teilweise in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern entstanden können diese Drinks und Kapseln durchaus hilfreich sein, sollten aber besser in Absprache mit Spezialisten und auch nicht längerfristig verwendet werden, immerhin ist Melatonin ein Hormon und die Langzeitwirkung noch nicht ausreichend erforscht.

Auch der Schlafmittelmarkt ist riesig – von Baldriantropfen bis echten Medikamenten – hier sollte man sich aber am besten vom Fachmann beraten lassen. Man sollte außerdem, wenn überhaupt möglichst nur kurzfristig auf Schlafmittel zurückgreifen – sie bekämpfen nur das Symptom aber nicht die Ursache deines Schlafmangels. Wenn sich der Körper dran gewöhnt, kann die Wirkung außerdem nachlassen.

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Einschlafmethoden

Schäfchen zählen – die Konzentration auf die Zahlen und eventuell auch die Schäfchen, die über einen Zaun springen oder ähnliches, vertreiben andere Gedanken und das monotone Zählen können nach gewisser Dauer müde machen.

Schäfchen zählen für Fortgeschrittene: die 4-7-8 Atemtechnik oder auch „der eine Minute Trick“ zum Einschlafen: dabei zählst du im Rhythmus deiner Atmung.

Was auch hilft: Ein Buch lesen. Den meisten fallen bei nicht allzu spannender Kost schon nach wenigen Seiten die Augen zu.

Den Tag noch mal durchleben: Augen zu, Kopfkino an. Was hab ich heute gemacht? Vom Öffnen der Augen angefangen – mit welchem Bein bin ich aufgestanden, wie lang hab ich Zähne geputzt, was gab es zum Frühstück? Je detaillierter, desto besser. Die meisten schaffen es kaum bis zur Mittagszeit, bevor einen das anstrengende Erinnern ins Land der Träume befördert.

Hilfe aus der Esoterik

Elektrosmog? Wasseradern? Negative Energie? Wenn du eher glaubst, dass solche Dinge dir den Schlaf rauben, gibt es auch hier Hilfe.

Mit einer Wünschelrute lassen sich Wasseradern unter deinem Schlafplatz feststellen. Das Problem kann gelöst werden, indem du den Schlafplatz verlegst oder die Störungen umleitest.

Oder du lässt deine Wohnung energetisch reinigen durch ausräuchern, bzw. versuchst es mit diesem Leitfaden selbst.

Und wenn wirklich gar nichts mehr hilft, dann hilft dir hoffentlich der Profi – in der Schlafschule oder sogar im Schlaflabor kannst du dein Schlaf genauestens analysieren lassen und bekommst Tipps.