Rosé Wein
Symbolbild: Pixabay
Rosé Wein
Das beste aus Rot und Weiß

Corona gibt dem Roséwein einen Schub

In 2020 wurde mehr Rosé auf den Markt gebracht als im Jahr zuvor. Martin Frank vom Winzerverein Meersburg hat dafür eine interessante Erklärung.

Roséwein gewinnt immer mehr an Beliebtheit. Wie das Deutsche Weininstitut in Bodenheim mitteilte, haben Winzer in 13 deutschen Anbaugebieten 2020 neun Prozent mehr Rosé auf den Markt gebracht als 2019. Martin Frank ist Geschäftsführer des Winzervereins Meersburg. Er kann das nur bestätigen. Der Grund? Seiner Meinung liegt das auch an Corona. „Also wenn man in den Südländern Urlaub macht, dann kommt oft Roséwein auf den Tisch. Das ist einfach Urlaubsfeeling“, sagt Frank. Nur, mit dem Urlaub ist das ja wegen Corona so eine Sache, besser sollte man zu Hause bleiben. „Es wurde mir was genommen aber dann hole ich es einfach zu mir nach Hause und hab zu Hause Urlaubsfeeling – über den Weingenuss.“

Das Beste aus Rot und Weiß

Geschmacklich punkte Rosé, weil er die perfekte Mischung aus Weiß und Rot sei. „Das Geheimnis ist ja: Es ist ja eine Rotweintraube aber wird um den Geschmack des Weißweins getrunken, nämlich kühl“, sagt Martin Frank. Besonders beliebt seien momentan Roséweine,  auf deren Etikett zwar trocken steht, aber die geschmacklich eher halbtrocken oder  feinfruchtig sind. Grundsätzlich findet Martin Frank bei Wein: Nicht von irgendwelchen Weingurus, Sommeliers oder selbsternannten Weinpäpsten beeinflussen lassen. „Denn die sagen immer der Weinkenner trinkt trocken. Das ist Blödsinn. Der beste Wein ist der, der dir schmeckt.“ 

Auch 2021 läuft es gut für den Rosé

Für 2021 sieht der Experte auch schon eine Tendenz, denn die Corona-Auswirkungen werden uns bestimmt noch eine Weile begleiten. „Und wir werden weiterhin viel Spaß und Freude am Rosé haben, weil wir einfach auf dieses Urlaubsfeeling nicht verzichten wollen. Also holen wir es auf die Terrasse.“