Warum wir im Oktober Kürbisse schnitzen
Wenn der Oktober kommt, sieht man sie überall: Orangefarbene Kürbisse mit grinsenden oder gruseligen Gesichtern vor den Türen. Aber warum machen wir das eigentlich jedes Jahr?
Wenn der Oktober kommt, sieht man sie überall: Orangefarbene Kürbisse mit grinsenden oder gruseligen Gesichtern vor den Türen. Aber warum machen wir das eigentlich jedes Jahr?
Der ganze Spaß geht auf eine alte irische Legende zurück – die von Jack O’Lantern. Jack war ein ziemlich schlauer, aber auch gemeiner Kerl, der sogar den Teufel reingelegt haben soll. Als er starb, durfte er weder in den Himmel noch in die Hölle. Also musste er mit einer glühenden Kohle in einer ausgehöhlten Rübe durch die Dunkelheit wandern. Um den Geist Jack fernzuhalten, stellten die Menschen damals Laternen aus Rüben vor ihre Häuser.
Als die Iren später in die USA auswanderten, fanden sie dort kaum Rüben – dafür aber jede Menge Kürbisse. Die waren größer, leuchtender und viel einfacher zu schnitzen. So wurde der Kürbis schnell zum neuen „Gesicht“ von Halloween.
Heute geht’s beim Kürbisschnitzen natürlich weniger um Geister, sondern mehr um Spaß, Kreativität und Herbststimmung. Ob mit einem schaurigen Grinsen oder einem netten Smiley – so ein leuchtender Kürbis bringt einfach gute Laune in die dunkle Jahreszeit.