Warum feiern wir St. Martin?
Licht, Laternen und Nächstenliebe: Am 11. November feiern wir St. Martin. Erfahre, warum Kinder mit leuchtenden Laternen durch die Straßen ziehen und warum die Martinsgans dazugehört...
Licht, Laternen und Nächstenliebe: Am 11. November feiern wir St. Martin. Erfahre, warum Kinder mit leuchtenden Laternen durch die Straßen ziehen und warum die Martinsgans dazugehört...
St. Martin war ein römischer Soldat, der später Bischof von Tours wurde. Berühmt ist er vor allem für seine Nächstenliebe. Die Geschichte über ihn erzählt, wie er seinen Mantel in zwei Teile schneidet, um einem frierendem Bettler das Leben zu retten. Dieses Mitgefühl und die Hilfsbereitschaft sind bis heute unvergessen und stellen die Botschaft des heutigen Festes dar.
Das Fest erinnert daran, einander zu helfen, zu teilen und freundlich zueinander zu sein. St. Martin fällt in die dunkle Jahreszeit in der Gemeinschaft und Wärme besonders wichtig sind. Daher spielt Licht eine zentrale Rolle bei den Feierlichkeiten.
Viele Kinder basteln Laternen und ziehen damit durch die Straßen. Die Laternen symbolisieren die Hoffnung in dunklen Zeiten und sollen den Gedanken des Helfens sichtbar machen. Mit den Laternenumzügen soll die Hoffnung und das Licht jeden erreichen.
Die Gans spielt eine zentrale Rolle am 11. November, da sie mit einer alten Legende verbunden ist: Als Martin zum Bischof gewählt werden sollte, versteckte er sich aus Bescheidenheit in einem Gänsestall, wurde aber durch das Schnattern der Gänse verraten. Deshalb wird an St. Martin traditionell die "Martinsgans" gegessen.