Winterjoggen
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Winterjoggen
Fit bleiben

Tipps zum Winterjoggen

Wer auch im Winter noch Laufen gehen möchte, muss sich nicht von kalten Temperaturen oder Schnee aufhalten lassen!

Laufen gehen ist gesund und eine der beliebtesten Arten, sich fit zu halten. Viele unterbrechen aber ihr Training den Winter über: Es ist zu kalt, früh dunkel und nass. Das muss aber alles kein Grund sein, denn gerade in der dunklen Jahreszeit benötigt der Körper frische Luft und Bewegung am meisten.
Damit das auch während der kalten Jahreszeit klappt, gibt es hier einige Tipps zum Joggen im Winter.

7 Tipps für das Joggen im Winter

Tipp 1: Die Vorbereitung
Da die Temperaturen im Winter eher frostig sind, sollte man sich besonders gut warm machen, am besten Drinnen. Einfach los zu sprinten ist keine besonders gute Idee! Auch nach dem Training gilt: Besser zu Hause dehnen und nicht in der kalten Luft auskühlen.

Tipp 2: Die richtige Kleidung
Shirt und kurze Hose? Wohl eher nicht. Wer so Laufen geht, riskiert eine fette Erkältung oder sogar eine Lungenentzündung. Stattdessen solltest du auf mehrere Kleidungsschichten setzen, bestehend aus Funktionswäsche, atmungsaktivem Shirt und Laufjacke – die Investition lohnt sich und schützt optimal vor Kälte und Nässe. Je nach Temperatur solltest du außerdem zwischen langen Tights oder einer Thermohose wählen. Mütze und Handschuhe nicht vergessen und los geht’s!

Wenn du abends oder früh am Morgen joggen willst, solltest du außerdem unbedingt Reflektoren an den Beinen, am Rücken und an der Brust tragen, um gesehen zu werden. Damit du selbst auch etwas sehen kannst, gibt es oft Stirnlampen, die extra für Jogger entwickelt worden sind.

Tipp 3: Die richtigen Schuhe
Das A und O beim Laufen sind die richtigen Schuhe. Um die Sturzgefahr bei holprigem oder rutschigem Boden zu minimieren, solltest du unbedingt einen Schuh mit griffigem Profil anziehen.

Tipp 4: Die Motivation
Puh, der erste Schritt vor die Tür kostet doch ganz schön Überwindung. Damit du nicht gleich wieder kehrtmachst, kannst du entweder feste Termine mit Trainingspartnern (am besten aus dem gleichen Haushalt) vereinbaren. Da ist die Hemmschwelle, einfach auf dem Sofa zu bleiben, wesentlich höher!

Tipp 5: Die Schritttechnik ändern
Wenn es bei Schnee und Eis mal rutschige zugeht, solltest du deine Schritttechnik anpassen: Mache kürzere und flachere Schritte und konzentriere dich darauf, wo du hintrittst. Die Schritte sollten eher gefühlvoll statt kräftig sein, auch wenn du dann etwas langsamer unterwegs bist.

Außerdem gilt: Im frischen Schnee hat man meist mehr Halt als auf gefrorenen Wegen. Laufe also ruhig durch den tiefen Schnee, reduziere aber deine Geschwindigkeit, um trotzdem einen sicheren Halt zu haben.

Tipp 6: Genug Trinken
Sind die Temperaturen niedrig, ist es meistens auch unser Durstgefühl. Das resultiert auch daraus, dass unser Körper bei Kälte nicht so stark heruntergekühlt werden muss und wir dadurch weniger schwitzen.
Trotzdem: Feuchtigkeit verdunstet, ohne dass man es intensiv spürt, und die eingeatmete Luft muss stärker angefeuchtet werden, um sie auf Körpertemperatur zu bringen. Also das Trinken nicht vergessen!

Tipp 7: Nicht übertreiben!
Sport und Bewegung sind ja schön und gut, trotzdem gilt: Fühlt man sich nicht fit oder lässt das Wetter es partout nicht zu, sollte man es nicht erzwingen.
Zudem sollten Jogger bei Minusgraden im Freien ihr Pensum lieber ein wenig reduzieren und eher ein leichteres Lauftrainig machen. Zusätzliche Trainingseinheiten drinnen, um die Muskulatur zu stärken, gibt es jede Menge!

 

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