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Suburbanisierung: Raus aus der Stadt!

Raus aus der Stadt – jede achte Person zieht es in Deutschland aus den Städten. Die Stadt scheint kein Sehnsuchtsort mehr zu sein. Hohe Mieten, wenig Platz gepaart mit der Corona-Pandemie, welche Großstädten viele ihrer Vorteile und Alleinstellungsmerkmale genommen hat. Das bringt die Studie des Münchner ifo-Instituts hervor.

Befragt wurden mehr als 18.000 Personen in Deutschland. In der repräsentativen Befragung wurden jeweils etwa 7000 Befragte aus Großstädten (mehr als 500.000 Einwohner und Einwohnerinnen) und aus dem suburbanen Raum ausgewählt. Weitere 2000 Personen aus kleineren Großstädten mit Einwohnerzahlen zwischen 100.000 und 500.000 und aus ländlicheren Gebieten nahmen ebenfalls teil. Von diesen Personen gaben 12,9 Prozent an, dass sie binnen der nächsten 12 Monate die Großstadt verlassen wollen.

Für 46 Prozent dieser Personen beeinflusst die Corona-Pandemie ihre Entscheidung. Zukünftig wollen viele bei den Wohnverhältnissen keine Kompromisse mehr machen, da sie aufgrund der Pandemie viel Zeit daheim verbringen mussten.

Ganz raus aufs Land zieht es die Menschen jedoch nicht. Suburbane Räume im Speckgürtel von Großstädten und kleinere Großstädte mit Einwohnerzahlen zwischen 100.000 und 500.000 sind die meistgenannten Umzugsziele. Vor allem Familien mit jungen Kindern und jüngere Altersgruppen, welche sich in der Familienplanung befinden zieht es in den suburbanen Raum.