Olivenöl
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Olivenöl
Mythen und Unwahrheiten

Olivenöl Mythen im Check

Darf ich Olivenöl zum Braten verwenden? Wo soll ich das Öl lagern? - Wir decken Mythen rund um das Olivenöl auf!

Olivenöl findet man in fast jeder heimischen Küche zum Kochen, Braten und Verfeinern von Gerichten. Obwohl Olivenöl bereits in der Antike schon als Heilmittel galt, kursieren immer noch bizarre Mythen rund um das Öl. Wir zeigen dir, was reiner Mythos ist und wohinter sich doch etwas Wahrheit verbirgt.

Mythos 1: Olivenöl darf man nicht in der Pfanne erhitzen

Auch wenn dieser Mythos weit verbreitet ist und ihm oft Glauben geschenkt wird, stimmt das nicht. Olivenöl hat einen sehr hohen Prozentsatz an ungesättigten Fettsäuren, diese sind hitzeresistent. 

Mythos 2: Olivenöl kann auf der Küchentheke gelagert werden

Auch das ist falsch! Licht, Wärme und Sauerstoff gelten sogar als absolute Feinde des Öls. Deshalb solltest du die geöffnete Flasche immer gut verschließen und sie innerhalb von wenigen Wochen aufbrauchen. Um das Öl vor Wärme zu schützen, sollte es am besten weit entfernt von Wärmequellen, wie dem Ofen, gelagert werden. Auch den Kühlschrank sollte die Ölflasche lieber meiden, denn hier ist es viel zu kalt. Um Lichteinfluss zu verhindern, ist das Öl am besten in einem abgedunkelten Küchenschrank aufgehoben. Auf der Küchentheke mit direkter Sonneneinstrahlung sollte das Öl also nie platziert werden.

Mythos 3: Jeden Tag ein Löffel Olivenöl ist gesund

Tatsächlich gilt qualitativ hochwertiges Olivenöl mit einem hohen Anteil an Polyphenolen (Antioxidantien) als gesundheitsfördernd. Die enthaltenen Polyphenole können beispielsweise eine Insulinresistenz vorbeugen, welche Diabetes und Übergewicht begünstigt. Außerdem wirken die ungesättigten Fettsäuren entzündungshemmend. Antioxidantien schützen zudem vor freien Radikalen, die unter anderem durch Nikotin oder Umweltgifte verursacht werden.