Netflix
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Netflix bringt neue Features

Pünktlich zu den Quartalszahlen für das 2. Quartal 2021 bestätigt Netflix, dass das Games-Angebot ausgebaut werden soll. Erste Versuche startet der Streaming-Dienst bereits mit interaktiven Inhalten und Begleitspielen wie zum Beispiel bei Stranger Things. Netflix möchte sich in diesem Sinne erst mal auf Mobilegames fokussieren, welche in den monatlichen Abonnements inklusive sein sollen.

Netflix hat neben Amazon Prime Video, Disney+ und Apple-TV auch weitere Konkurrenz, die man nicht direkt mit Streaming in Verbindung bringt. Doch auch Anbieter wie YouTube, Epic Games und TikTok gelten als Konkurrenz für den Streaming-Dienst. Das liegt daran, dass es Netflix und anderen Anbietern um die sogenannte „Screen Time“ geht, also die Zeit, die User und Userinnen vor großen oder auch kleinen Bildschirmen verbringen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass der US-Konzern nun auch Gamer und Gamerinnen zu seiner Kundschaft zählen möchte.

Die Chancen stehen gar nicht schlecht, die Lizenzen sind kaum zu übertreffen und das nötige Kleingeld sollte auch da sein. Gerade beliebte Serien wie Haus des Geldes und Stranger Things bieten Stoff für Games, wie das Unternehmen selber sagt. Für die Umsetzung holte sich Netflix Mike Verdu ins Boot, der von Facebook wechselt. Dort hat er mit führenden Publishern an der Umsetzung von Games für die VR-Brille von Oculus gearbeitet. Auch bei EA und Zyna hat er eine lange Karriere hinter sich. Mit ihm möchte Netflix in der nächsten Zeit ein Gaming-Team aufstellen, um bereits im nächsten Jahr Spiele anbieten zu können.

Wird der Modus „Audio only“ aktiviert, wird der Bildschirm schwarz, da die Bildübertragung ausgeschaltet wird. Der Ton wird weiterhin wiedergegeben und die Nutzer und Nutzerinnen können weiterhin die Handlung mitverfolgen. Doch anders als bei Podcasts oder Hörbüchern gibt es keine erzählende Stimme, welche die Handlung neben gesprochenen Passagen beschreibt. Das Feature lohnt sich also vermutlich eher für Serien und Filme, bei welchen die Handlung bereits relativ gut bekannt ist. Doch auch für unterwegs könnte die „Audio only“-Funktion interessant sein, da durch die fehlende Bildübertragung einiges an Datenvolumen eingespart werden könnte.