Heidenheims Adrian Beck (M) im Kampf um den Ball mit Hamburgs Jonas Meffert (r).
Christian Charisius/dpa
Heidenheims Adrian Beck (M) im Kampf um den Ball mit Hamburgs Jonas Meffert (r).
2. Bundesliga

Glatzel ärgert Ex-Club Heidenheim beim 1:0-Erfolg des HSV

Robert Glatzel hat seinem Ex-Verein 1. FC Heidenheim die erste Niederlage der Saison in der 2. Fußball-Bundesliga zugefügt. Der Angreifer erzielte beim 1:0 (1:0)-Erfolg des Aufstiegskandidaten Hamburger SV den entscheidenden Treffer kurz vor der Pause (42. Minute). Während der HSV seinen zweiten Sieg bejubelte, verpasste Heidenheim den vorübergehenden Sprung an die Tabellenspitze.

Nach der Heimpleite gegen den FC Hansa Rostock zwei Wochen zuvor waren die Hamburger vorsichtiger im Spielaufbau, um den früh attackierenden Gästen wenig Kontermöglichkeiten zu bieten. Die Heidenheimer profitierten lange von ihrer gut organisierten Defensive, blieben aber im Angriff zu ungefährlich. Ihre einzige Torchance im ersten Durchgang vereitelte Daniel Heuer Fernandes. Der seit Wochen starke HSV-Torhüter war nach einem Kopfball von Patrick Mainka mit sehenswerter Parade zur Stelle (10.).

Nach dem Seitenwechsel wurden die Gäste mutiger. Das Team von Trainer Frank Schmidt rückte weiter auf, um dichter an den HSV-Strafraum zu kommen. Mit der Einwechslung von Kevin Sessa wurden die Offensivaktionen des 1. FCH gefährlicher. Zwar sammelten die Gäste reichlich Ecken, gute Chancen blieben jedoch Mangelware.

Immer wenn mehr Tempo ins Spiel kam, wurde es gefährlicher. Letztlich war der Erfolg der Gastgeber verdient, weil das Team von Trainer Tim Walter nicht nur mehr vom Spiel hatte, sondern auch mehr in die Offensive investierte. Allein Glatzel hätte in der ersten Halbzeit vier Tore schießen können.

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