Migräne-Wundermittel: Cola und Pommes
Auf Social Media gehen gerade Videos viral, in denen Pommes und Cola als ultimatives Wundermittel bei Migräne gelten. Aber was ist da dran?
Auf Social Media gehen gerade Videos viral, in denen Pommes und Cola als ultimatives Wundermittel bei Migräne gelten. Aber was ist da dran?
Die Idee dahinter: Pommes liefern Salz, Fett und Energie – Cola bringt Zucker und Koffein. Das soll den Kreislauf pushen und den Kopf klarkriegen. Sozusagen ein kleiner „Reset“ für den Körper.
Koffein hat eine nachgewiesene Wirkung gegen Kopfschmerzen in Kombination mit Schmerzmitteln.
Salz & Flüssigkeit helfen, wenn die Migräne durch Dehydrierung oder Elektrolytmangel mitverursacht wurde.
Kohlenhydrate können helfen, wenn niedriger Blutzucker ein Auslöser ist.
Kurzfristig könnten Pommes und Cola also wirklich bei manchen Menschen helfen.
ABER: Migräne ist eine neurologische Erkrankung – keine reine Frage von Energie oder Kreislauf. Fettiges Essen könnte die Beschwerden sogar verschlimmern. Auch Cola ist ein zweischneidiges Schwert: Zucker und Koffein wirken manchmal lindernd, können aber genauso gut ein Auslöser sein – vor allem in größeren Mengen. Und nicht zuletzt: Der Placebo-Effekt spielt bei solchen Trends oft eine große Rolle. Pommes und Cola sind also kein medizinisch anerkanntes Mittel gegen Migräne, können in Einzelfällen aber kurzfristig helfen.