Deutsche Bahn
Pixabay
Deutsche Bahn
Fahrpläne ab Dezember

Mehr Bahn für mehr Fahrgäste in Baden-Württemberg

Diese Neuerungen gibt es im Fernverkehr in Baden-Württemberg:

Komfortabler in den Nordwesten: Zehn Mal täglich fahren neue XXL-ICE 4 künftig von München und Augsburg über Ulm, Stuttgart, Mannheim, Frankfurt/Main Flughafen nach Dortmund und neu weiter bis nach Hamburg. Reisende aus Baden-Württemberg fahren so künftig alle zwei Stunden schnell und direkt auch bis nach Münster, Osnabrück und Bremen. Mit Platz für 918 Reisende kann der modernste ICE der Bahn fünfmal so viele Menschen an Bord nehmen wie ein Mittelstreckenflugzeug. Neu ist auch eine Spätverbindung vom Nordwesten beispielsweise ab Köln (21.55 Uhr) nach Stuttgart (0.08 Uhr) sowie täglich von Stuttgart (21.51 Uhr) nach Köln (0.06 Uhr).

Auch auf anderen Strecken in Baden-Württemberg, wie beispielsweise am Oberrhein oder der ICE-Linie Stuttgart–Hamburg, setzt die Bahn schrittweise komfortablere ICE-Fahrzeuge mit mehr Sitzplätzen ein. Auch zwischen München, Ulm, Stuttgart und Karlsruhe sowie zwischen Stuttgart und dem Rhein-Main-Gebiet kommen mehr ICE für Reisende auf die Schiene und ersetzen bisherige Intercity-Züge.

Neue Railjet-Verbindung auf der frisch elektrifizierten Südbahn zwischen Ulm, Ravensburg und Friedrichshafen: Hier fährt der Railjet künftig täglich direkt von Frankfurt/Main an den Bodensee und nach Vorarlberg. Ab Frankfurt/Main (5.55 Uhr) über Heidelberg, Stuttgart (7.44 Uhr) und Ulm nach Biberach, Ravensburg, Friedrichshafen (an 10.02 Uhr), Bregenz, Innsbruck sowie weiter bis Wien. Aus Wien kommend fährt der Railjet abends ab Friedrichshafen (18.02 Uhr) über Stuttgart (an 20.05 Uhr) zurück nach Frankfurt/Main (an 21.52 Uhr). Damit wird ein Tagesausflug an den Bodensee komfortabel möglich.

Aus dem Rheintal, beispielsweise ab Freiburg und Offenburg, fährt man künftig mit dem Nightjet der ÖBB über Nacht direkt via Köln und Düsseldorf von und nach Amsterdam. Entweder komfortabel im Schlaf- und Liegewagen oder günstig im IC-Sitzwagen. 

Verbesserungen gibt es auch auf der Gäubahn Stuttgart–Rottweil–Singen: Der Intercity aus Singen hält zusätzlich um 7.43 Uhr in Stuttgart-Vaihingen - ebenso wie der Intercity um 16.41 Uhr auf dem Rückweg über Singen nach Zürich. Neu fährt ein Intercity Montag bis Freitag aus Frankfurt/Main über Darmstadt, Heidelberg (6.15 Uhr) sowie Wiesloch-Walldorf neu über Stuttgart hinaus bis nach Singen. Er bietet den Fahrgästen so neue Direktverbindungen beispielsweise nach Böblingen (7.37 Uhr), Rottweil (8.41 Uhr) und Singen (9.25 Uhr). Montags sowie an einzelnen Frankfurter Messetagen gibt es auch eine neue IC-Direktverbindung ab Rottweil (5.37 Uhr) und beispielsweise Böblingen (6.50 Uhr) über Stuttgart hinaus bis nach Weinheim, Bensheim, Darmstadt (8.45 Uhr) und Frankfurt (9.10 Uhr). Der letzte Intercity ab Stuttgart nach Rottweil fährt neu etwa 20 Minuten früher um 23.26 Uhr ab Stuttgart und bietet so schnellere Anschlüsse beispielsweise aus Hamburg/Hannover, München/Budapest und Berlin/Erfurt/Frankfurt.

Mit der Aufwertung von Stuttgart-Vaihingen als Bahnhof für den Fern- und Regionalverkehr ergeben sich erhebliche Vorteile auch für Pendler:innen auf der Gäubahn. Künftig erhalten sie bereits mit der neuen Nahverkehrsdrehscheibe im Stuttgarter Süden Anschluss an ein dichtes Angebot von S-Bahnen, Stadtbahnen und Bussen, ohne wie derzeit noch erst zum Stuttgarter Hauptbahnhof fahren zu müssen. Dadurch verringern sich die Reisezeiten in vielen stark frequentierten Relationen teilweise erheblich. Die seit dem 13. September haltenden sechs zusätzlichen Regionalzüge in Stuttgart-Vaihingen werden auch im neuen Fahrplan fortgeführt.