Igel im Herbst: So kannst du ihnen beim Überwintern helfen
Wenn es im Herbst im Laub knistert, sind es oft Igel, die sich auf den Winterschlaf vorbereiten. Mit wenigen, einfachen Maßnahmen kannst du ihnen jetzt dabei helfen.
Wenn es im Herbst im Laub knistert, sind es oft Igel, die sich auf den Winterschlaf vorbereiten. Mit wenigen, einfachen Maßnahmen kannst du ihnen jetzt dabei helfen.
Schon kleine Maßnahmen erleichtern Igeln das Überwintern:
Igel sollten nur in Ausnahmefällen und Notzeiten zugefüttert werden, da sie grundsätzlich Wildtiere sind und sich selbst versorgen. Allerdings können spät geborene Jungtiere im Herbst Probleme haben, sich rechtzeitig genügend Winterspeck anzufressen und Igelweibchen sind oft von der Jungenaufzucht noch geschwächt. Kleine und dünne Tiere freuen sich deshalb über die zusätzliche Fütterung vor dem Winterschlaf. Hierzu kann eine geschützte Futterstelle im Garten oder im Igelhaus eingerichtet werden.
Bei der Fütterung sollte man unbedingt ein abwechslungsreiches und hochwertiges Futterangebot zur Verfügung stellen. Dabei sollte man folgendes beachten:
Was man füttern darf:
Was man NICHT füttern darf:
Zu Trinken sollte man Igeln ausschließlich Wasser in standfesten, flachen Schalen zur Verfügung stellen. Niemals sollte man einem Igel Milch geben.
Sobald der Winter einbricht und die Tiere in den Winterschlaf gehen, sollte die Fütterung eingestellt werden. Meistens gehen erwachsene Igel in den Winterschlaf, wenn es draußen länger um die 6 °C kalt ist. Jungtiere sind oft noch länger, manchmal sogar bis Anfang Dezember unterwegs.
Ein Igel benötigt unbedingt fachliche Hilfe wenn er:
In diesen Fällen können igelkundige Tierärzte und spezielle Igelstationen helfen. Im Zweifelsfall ist es ratsam, diese Stellen lieber einmal mehr als einmal zu wenig aufzusuchen.