Lupine
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Lupine
Ernährung

heimisches Superfood Lupine

Eiweiß können wir Menschen und aus unterschiedlichen Lebensmitteln holen. So haben beispielsweise Eier, Nüsse, Fisch, Erbsen und Linsen besonders viel Eiweiß! Doch auch die eher unbekannte Hülsenfrucht Süßlupine ist ein echter Eiweißlieferant und nicht nur das!

Was macht die Hülsenfrucht zum Superfood?
Das Superfood liefert dir viel Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe. Lupinensamen erhalten aber auch viele Ballaststoffe, welche gut für die Verdauung sind und die vor Darmkrankheiten und Diabetes schützen können.

Warum ist die Hülsenfrucht nicht so bekannt?
Die Wildform der Lupinen ist bekannter als ihre Verwandte. Das Problem: Die Wildform ist durch ihre giftigen Bitterstoffe nicht zum Essen geeignet! Diese wurden früher mühsam herausgewaschen bzw. -gekocht werden. Doch mittlerweile werden Lupinen gezüchtet, die weniger Bitterstoffe erhalten, womit das Herauswaschen bzw. -kochen wegfällt. Jedoch gilt der Anbau von Lupinen als nicht so lukrativ, weshalb weniger davon angebaut wird. Nichtsdestotrotz gilt Deutschland als größtes Anbaugebiet in der EU.

Wie sind Lupinensamen zu verwenden?
Geerntet werden die Lupinen meistens zwischen Mai und September und können dann weiterverwendet werden. Von herzhaft bis süß ist alles möglich! Egal ob als Proteinpulver, Lupinensamen geröstet, Porridge oder Aufstrich - da ist für jeden etwas dabei!

Achtung!
Wenn du gegen Erdnüsse allergisch bist, ist es möglich, dass du auch auf Lupinen reagierst. Außerdem gehören Lupinen zu den 14 Hauptallergenen. Passe also auf, wenn du das erste Mal Süßlupinen isst.