Tierlieber Joe Biden
dpa/Patrick Semansky
Tierlieber Joe Biden
"First Pets"

Haustiere der US-Präsidenten

Mit den Hunden „Champ“ und „Major“ ziehen nach vier Jahren wieder zwei Haustiere ins Weiße Haus. Doch sie sind nicht die ersten Vierbeiner in der „First Adress“.

Zwar gehört der Hund auf dem obigen Bild nicht Joe Biden, doch er bringt trotzdem wieder Vierbeiner ins Weiße Haus: Mit zwei Hunden und einer Katze wird er in den Sitz der amerikanischen Präsidenten einziehen. Sein Amtsvorgänger hatte keine Haustiere, dabei haben die Vierbeiner eine lange Tradition bei den Präsidenten der USA.

Bereits Andrew Jackson brachte ein Haustier ins Weiße Haus, nämlich Papagei Polly, dem der siebte Präsident angeblich derbe Flüche beibrachte. Auch nach Pollys Auszug 1837 gab es noch viele weitere „First Pets“, also „Erste Haustiere“.

Gerald Ford hatte einen Golden Retriever mit dem patriotischen Namen „Liberty“, der gern bei ihm unter dem Schreibtisch lag. Herbert Hoover nahm seinen Schäferhund „King Tut“ mit zu Wahlkampfveranstaltungen und John F. Kennedy hatte gleich mehrere Haustiere und sogar ein Pony, das auf den Namen „Macaroni“ hörte und seiner Tochter gehörte.

Auch in der näheren Vergangenheit gab es einige Pfoten in der „First Adress“. Bill Clinton hatte nicht nur Hunde im Haus, sondern auch seinen Kater Larry, der ihn beim Joggen begleitete und ab und zu im Presseraum des Weißen Hauses nach dem Rechten sah. Die Bush- Familie (beide Generationen) hatten verschiedene Hunde, die sogar selbst über eine Generation hinweg im Weißen Haus lebten: Die Hündin Milly warf während George H. W. Bushs Präsidentschaft Junge.

Richtige Publikumsmagneten waren zuletzt Bo und Sunny, die portugiesischen Wasserhunde der Obamas. Sie waren bei Presse und Publikumm so beliebt, dass sie sogar ihren eigenen Terminkalender brauchten.