Routine
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Alltag

Finde deine perfekte Morgenroutine!

Der Morgen macht den Tag: Das ist nicht nur ein Werbespruch, sondern ist auch für deine morgendliche Routine von Bedeutung. Denn bestehen die ersten Stunden deines Tages aus kopfloser Hektik und Stress, wirkt sich das in der Regel negativ auf den ganzen restlichen Tag aus und dein Energielevel sinkt von einem niedrigen Einstiegspunkt nur noch weiter. Aber was bringt eine Morgenroutine und wie kannst du dir eine aufbauen?

Wie dein Morgen verläuft, hat grundlegenden Einfluss auf deinen gesamten restlichen Tag. Du kannst in Ruhe und mit mehr Energie und Zufriedenheit in den Tag starten. Zudem bist du in den Morgenstunden meist am leistungsfähigsten, kreativsten und produktivsten. Langfristig wirkt sich das plus an Entspannung positiv auf deine Psyche aus und du kannst körperlichen Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Problematiken und Übergewicht entgegenwirken oder vorbeugen.

Do’s für die Morgenroutine:

  • Ein kurzer Body-Check nach dem Aufwachen hilft dir im neuen Tag anzukommen. Wie geht es dir, wie hast du geschlafen, was ist heute vielleicht wichtig für dich? Anschließend einmal durchstrecken und die Vorhänge öffnen - damit gibst du deinem Körper natürliche Signale, dass der Tag jetzt startet, ähnlich wie das Aufwärmen vor dem Sport.
  • Direkt nach dem Aufstehen dein Bett zu machen, gibt dir ein erstes Erfolgserlebnis. Andere anfallende Kleinigkeiten zu erledigen, verstärkt dieses Gefühl.
  • Der nächste Tipp fühlt sich am Anfang vermutlich ein wenig seltsam an: Lächle dich im Spiegel selbst an. Das wirkt sich schnell positiv auf deine Laune aus, wenn du ein positives Mindset brauchst.
  • Früh am Morgen ein großes Glas Wasser zu trinken hilft deinem Körper, sich nach der langen Nacht zu rehydrieren und macht dich wach und fit.
  • Bau dir außerdem Dinge in den Morgen, die dir guttun und für die du abends keine Zeit hast. Das kann eine kleine Bewegungseinheit sein, wie ein kleines Workout, dich zu dehnen oder einfach ein kurzer Spaziergang. Dabei ist es wichtig, dass du auf dich und deine Bedürfnisse achtest: Manchen raubt Sport am Morgen die Energie für den Tag und nehmen sich eher am Abend die Zeit dazu.
  • Dann oder auch zusätzlich zum Morgensport bietet es sich an, noch eine Methode zur Entspannung einzubauen. Dabei reichen oft schon 5 Minuten aus, egal welche Form du wählst. Du kannst ein Buch oder die Zeitung lesen, Radio hören, Atem- oder Achtsamkeitsübungen machen, Meditieren… Dir sind keinerlei Grenzen oder Vorgaben gesetzt.
  • Um dich morgens positiv auf den Tag einzustimmen, kannst auch ein Dankbarkeits- oder Erfolgstagebuch führen oder dir ein positives Mantra suchen und so platzieren, dass du es jeden Morgen siehst und dir selbst laut vorlesen kannst.
  • Hast du die Zeit dazu, bietet es sich auch an, deinen Tag vorzubereiten, indem du dir die wichtigsten To-dos, Prioritäten und Ziele aufschreibst. Dadurch wirst du produktiver, da dein Gehirn sich nicht dauernd damit beschäftigt, was noch zu tun ist.
  • Auch ein gesundes Frühstück kann dir Energie für den Tag geben und motiviert dich, den gesunden Lifestyle über den Tag aufrechtzuerhalten. Die Zubereitung kann dabei genauso ein bewusster Teil der Routine sein, wie dir Zeit zum Essen zu nehmen.

Wie komme ich dorthin?
Schau dir zunächst deine jetzige Routine an und frage dich, wo Stellschrauben sind. Was möchtest du mit einer anderen Routine erreichen und was ist dir wichtig? Wo kannst du vielleicht Dinge weglassen oder abkürzen? Dein Morgenrhythmus muss dich motivieren, dabei aber auch ohne Stress umsetzbar sein.

Zum Einstieg kannst du dir beispielsweise vornehmen, 5 Minuten früher aufzustehen. Das ist leichter umsetzbar, als deinen Tag gleich komplett umzukrempeln und in den gewonnenen Minuten kannst du direkt eine Kleinigkeit für deine Routine einbauen. Wird das zur Gewohnheit, kannst du wiederum 5 Minuten draufsetzen und so weiter.
Was dir den Aufbau einer Routine immens erleichtert, sind regelmäßige Zeiten, zu denen zu ins Bett gehst und aufstehst. Im Optimalfall gehst du zunächst etwas früher ins Bett, so gerätst du morgens nicht in den Teufelskreis aus Stress und Hektik.

Anderen von deinem Vorhaben einer Morgenroutine zu erzählen, kann auch hilfreich sein: Du kannst dich zum Beispiel zum Morgenspaziergang verabreden, dich dadurch selbst anspornen oder andere online oder in deinem Umfeld damit inspirieren.

Doch das Allerwichtigste ist, dass du geduldig bist. Veränderungen passieren nicht von heute auf morgen und kurzfristig ist die Umstellung vermutlich erst mal unangenehm. Auch wenn etwas nicht auf Anhieb klappt, lass dich nicht entmutigen und bleib am Ball, langfristig wirst du so mit mehr Energie durch den Tag kommen.

Wichtige Regeln
Bis sich deine Morgenroutine eingespielt hat, ist es von zentraler Bedeutung, dass du dranbleibst und ihr die oberste Priorität gibst. Starte mit dem Punkt, der für dich persönlich am wichtigsten ist, da du dann am meisten Energie dort hineinfließen lassen kannst. Dann folgt der Rest deiner Routine, je nachdem, was sich gut für dich anfühlt.

Dabei sollten alle Schritte zu dir passen - wenn deine Motivation nachlässt, mach dir bewusst, was dein persönliches Ziel ist und was du erreichen möchtest. Probier dich aus, was die Schritte deiner Routine und deren Reihenfolge angeht. Lege dich aber längerfristig zumindest auf ein grobes Schema fest, zum Beispiel mit Zeitslots für bestimmte Kategorien wie Frühstück, Entspannung, Bewegung etc. - was genau du in dieser Zeit machst, kannst du dann spontan entscheiden. Immerhin soll das Ganze ja auch Spaß machen.