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Teuerstes literarisches Buch

Erstausgabe von Shakespeare versteigert

So wertvoll können Bücher sein

Dass man in Erstausgaben von Büchern investieren kann, weiß man nicht erst, seit einige Harry Potter Bücher für mehrere Tausend Euro den Besitzer wechseln. Doch für so viel Geld, die für die erste Auflage von Shakespeare wurde bislang noch nie bezahlt. Ein Sammler zahlte dafür stolze 10 Millionen Dollar und machte somit das Buch zum teuersten der Welt.

Rekord gebrochen

Die Erstausgabe von William Shakespeares "Comedies, Histories & Tragedies" ist in New York für den Rekordpreis von fast zehn Millionen Dollar versteigert worden.
Das 1623 gedruckte Werk habe 9,987 Millionen Dollar eingebracht und damit mehr als je ein literarisches Werk zuvor bei einer Versteigerung, teilte das Auktionshaus Christie's am Mittwoch in New York mit.
Den Rekord hielt ein anderes Exemplar des „First Folio“, das 2001 für 6 Millionen US-Dollar ersteigert wurde.

Ursprünglich hatte das Auktionshaus für das auch als „First Folio“ bekannte Werk, das erstmals 36 Theaterstücke von Shakespeare in einem Band zusammenstellte, zwischen 4 und 6 Millionen Dollar erwartet. Das Buch ging an den US-Sammler Stephan Loewentheil.

6 Exemplare sind in Privatbesitz

Nur sechs bekannte Exemplare des "First Folio" befinden sich in Privatbesitz.
Die Gesamtausgabe wurde kurz nach dem Tod William Shakespeares von dessen Freunden und Kollegen John Heminges und Henry Condell herausgebracht und gilt bis heute als eins der wichtigsten englischsprachigen Bücher aller Zeiten.
Gäbe es den Sammelband nicht, wären vermutlich viele Stücke von Shakespeare gar nicht überliefert worden.