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Alltagstipps

Energie sparen

Die besten Tipps, wie du die Kosten für Strom, Heizung und Sprit senken kannst.

Auch wir haben hier darüber berichtet, dass die Kosten für Energieressourcen zur Zeit drastisch steigen, was du im Alltag nicht nur an der Tankstelle bemerken wirst. Vor allem an steigenden Preisen für Strom und Heizung dürfte die aktuelle Entwicklung auch spürbar werden. Was du selbst tun kannst, um den Geldbeutel und nicht zuletzt die Umwelt zu schonen, liest du jetzt.

Zu allererst solltest du dich informieren, ob es vielleicht Anbieter gibt, welche dich günstiger beliefern. Aber abgesehen davon kannst du durch die folgenden Tipps deinen  Energieverbrauch zu Hause senken und dadurch einiges sparen. Vieles davon hast du sicher schon gehört, aber bestimmt ist für jeden auch der ein oder andere neue Trick dabei.

Tipps zum Heizen:

  • Heize nicht zu hoch - eine Raumtemperatur von 20 Grad sollte völlig ausreichend sein, vielleicht sogar weniger. Wenn es dir zu kalt ist, ziehe lieber erstmal warme Socken und einen kuscheligen Pulli an.
  • Heize nur in den Räumen, wo du die Wärme auch benötigst - halte Fenster und Türen geschlossen und verhindere Zugluft durch Abdichten.
  • Lüften muss sein, doch ist kurzes Stoßlüften energietechnisch dann viel sinnvoller als länger anhaltendes Kipplüften - sonst heizst du einfach zum Fenster raus.
  • Wenn die Heizung nicht mehr richtig warm wird, drehe sie nicht einfach höher. Wahrscheinlich muss der Heizkörper dann entlüftet werden.
  • Über Nacht kannst du die Heiztemperatur absenken. Schließe außerdem die Rollläden, das reduziert den Wärmeverlust über die Fenster nochmal.
  • Generell heizt man spätestens bei einer Außentemperatur von weniger als 10 Grad, was in der Regel von Oktober bis April der Fall ist.

Tipps zum Strom sparen:

  • Bei der Neuanschaffung von Elektrogeräten sollte die Energieeffizienzklasse mitentscheidend sein. Eventuell hat ein altes Gerät auch ausgedient, weil die so gesparten Kosten die Neuanschaffung bereits nach wenigen Jahren auch wirtschaftlich rechtfertigt.
  • Kühlgeräte verbrauchen im Haushalt mit den meisten Strom. Wenn du sie an einem ohnehin kühlen Ort aufstellst und nur soviel kühlst, wie es notwendig ist, kannst du hier einiges einsparen. 7 Grad reichen im Kühlschrank völlig aus.
  • Kleine Küchenhelfer wie Wasserkocher, Kaffeemaschine oder Mikrowellenherd verbrauchen gerade bei kleinen Mengen deutlich weniger Energie als die Herdplatte.
  • Wähle beim Wäsche waschen Programme ohne Vorwäsche und mit möglichst niederiger Waschtemperatur aus, um Wasser und Strom zu sparen.
  • Warmwasser einsparen kannst du auch mit Sparduschköpfen, Perlatoren an Wasserhähnen und einem modernen Durchlauferhitzer.
  • Zu guter Letzt ist der Standbybetrieb von Unterhaltungselektronik ein Stromfresser. Schalte die Geräte ganz ab, wenn sie mehr als eine Stunde nicht benötigt werden. Dafür verwendest du am einfachsten Steckdosenleisten mit Kippschalter.

Tipps zum Verkehr:

  • Nutze öffentliche Verkehrsmittel, wenn es möglicht ist. Zu manchen Uhrzeiten und in ländlichen Regionen kann es allerdings schwierig werden. Eventuell fährst du auch nur ein Stück mit dem Auto bis zum nächsten Park+Ride-Parkplatz.
  • Fahre kürzere Wege mit dem Fahrrad oder gehe zu Fuß. Gerade Kurzstrecken erhöhen nämlich den Spritverbrauch.
  • Für den täglichen Weg zur Arbeit kannst du eine Fahrgemeinschaft mit Kollegen bilden. Es gibt auch Apps und Seiten, über die du potenzielle Mitfahrer finden kannst.
  • Wenn du doch Auto fährst, achte auf eine spritsparende Fahrweise. Durch ständiges Beschleunigen und Abbremsen verbrauchst du mehr. Achte außerdem auf den richtigen Luftdruck. Führe nur im Auto mit, was du wirklich brauchst. Zusätzliches Gewicht führt auch zu höherem Verbrauch.
  • Vermeide Stoßzeiten, wenn es irgendwie geht. Im Stau stehend dauert es nicht nur länger, sondern du verbrauchst auch mehr Sprit.
  • Am günstigsten tankst du in der Regel wochentags zwischen 18 und 22 Uhr. Checke gerne auch vor jedem Tanken die Preise über eine App. Fahre auch nicht auf den letzten Tropfen, um auf aktuelle Preisentwicklungen reagieren zu können.

Wenn du diese Tipps beachtest, wirst du feststellen, dass es auch in deiner Haushaltsrechnung noch Einsparpotenzial gegeben hat - bei deiner nächsten Jahresabrechnung werden sich so die Mehrkosten zumindest in Grenzen halten.