Ausbau Räuberbahn
Symbolbild: Pixabay
Ausbau Räuberbahn
Was tut-tut-tut sich denn da?

Ausbau der Räuberbahn

Wer schon immer mal Lokführer sein wollte, könnte seinen Traum bald als Ehrenamtlicher auf der Strecke zwischen Pfullendorf und Altshausen verwirklichen.

Die Bahnstrecke zwischen Pfullendorf und Altshausen hat eine bewegte Geschichte voller Umbauten, ehemaliger Grenzen und großer Pläne. Bereits seit 1837 gibt es die Strecke, seit 2018 fahren hier die Züge unter dem Namen "Räuberbahn".

Winterruhe soll wegfallen

Bisher ist der Freizeitzug an den Wochenenden in den Sommermonaten mit beruflichen Lokführern der Deutschen Bahn unterwegs. Ab 2022 soll die Winterruhe nun wegfallen und in dieser Zeit ehrenamtliche Lokführer den Zug übernehmen.

So soll aus der "Räuberbahn" Deutschlands erste genossenschaftlich organisierte Bürgerbahn gemacht und den Verkehr mithilfe von Ehrenamtlichen auf den ganzjährigen Betrieb erweitert werden. Dieses Vorhaben wollen die drei Betreiber - die Kommunen Altshausen, Ostrach und Pfullendorf - gemeinsam umsetzen und starten deshalb das Jahr mit einer kreativen Denkrunde.

Ehrenamtliche gesucht

Wer also schon immer Lockführer werden wollte, hat bald die Chance dazu, denn zurzeit werden noch ehrenamtliche Zugführer gesucht. Doch auch sonst ist noch viel zu tun: Es muss eine Beleuchtung an Haltepunkten angebracht, ein Betriebs- und Fahrplankonzept aufgestellt und besagte ehrenamtliche Lokführern sowie Erlebniszugbegleiter gesucht werden. Auch Sponsoren werden noch gesucht, einen Zuschuss vom Bund in Höhe von 180.000 Euro gab es bereits.

Digitaler Austausch

Unter anderem deshalb wollen die Betreiber nun mit den Bürgern in Austausch treten. Die kreative Denkrunde findet am Donnerstag den 21. Januar ab 19 Uhr digital statt. Wer daran teilnehmen möchte, kann sich per E-Mail bei Katharina Szasz unter katharina.szasz@stadt-pfullendorf.de melden.