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Hochzeit

Aus zwei mach' eins!

Kannst du dir vorstellen, den Nachnamen deines Partners mit deinem zu „vermischen“ und daraus einen zu machen? Was sich für uns in Deutschland ziemlich absurd anhört und sich als unmöglich darstellt, ist in den USA und in Großbritannien ein immer größer werdender Trend. Beim sogenannten „Meshing“ werden einfach die Nachnamen der beiden Partner bei der Hochzeit vermischt. So wir aus Müller und Maier beispielsweise Mailler.

Während es in Deutschland traditionell üblich ist, den Namen des Mannes anzunehmen, entwickelt sich in den USA und Großbritannien ein Trend, der einem zumindest eine Entscheidung rund um das Thema Hochzeit abnimmt. Denn wer die jeweiligen Nachnamen einfach vermischt, muss nicht entscheiden, welcher der beiden Nachnamen nach der Hochzeit der Offizielle wird.

In Deutschland ist die Namensgebung hingegen etwas strikter geregelt. So kann zwar frei gewählt werden, wie der offizielle Name des Hochzeitspaares nach der Trauung ist, jedoch gibt es nur wenige Optionen. So ist es möglich, den Namen des Mannes oder der Frau anzunehmen, einen Doppelnamen aus beiden Nachnamen zu machen oder die jeweiligen Nachnamen zu behalten, und keinen gemeinsamen Ehenamen zu tragen.  

Im Vergleich zu anderen Ländern ist das Namensrecht in Deutschland damit sehr streng geregelt und bietet weitaus weniger Freiheit und Änderungsmöglichkeiten.