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Radio 7 mit Corinna Decker

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Klimaschutz und Geldsparen zum Selbermachen

Das Radio 7-Klimamobil war im Januar unterwegs im Radio 7 Land und kam zu Ihnen direkt vor - und hinter die Haustür: Unsere Energieberater und ich, Radio 7 Klimareporterin Christina Neugebauer, wir brachten Ihnen, den Radio 7 Hörern, die sich beworben haben und ausgelost wurden, ein Stück Klimaschutz zum Selbermachen und Geldsparen mit.

 

Ungebetene Gäste im Schlafzimmer?? - Schimmel in den Ecken? Ihre Heizkostenrechnung treibt Ihnen alljährlich Tränen in die Augen? Sie haben keine Lust auf trübes Energiesparlampenlicht und außerdem noch zig Glühbirnen auf Vorrat im Keller? Sie wollen sich erneuerbare Energien ins Haus holen – zum Beispiel Sonnenkraft anzapfen, wissen aber nicht wie? Das Radio7 Klimaradio kommt zu Ihnen – an Bord des Radio7 Klimamobils ein kompetenter Energieberater der SWU.

 

Klimaschutz vor und hinter der Haustür

Mit wenigen einfachen Schritten zum klimafreundlichen und energiesparsamen Zuhause - SWU-Energieberater Marco Koch hat für das Radio7 Klimaradio, also für Sie eine Checkliste zusammengestellt - hier geht's zum Download

Energiesparlampen

Die Energie, die für die Beleuchtung benötigt wird, macht in einem typischen Haushalt rund elf Prozent des Stromverbrauches aus. Mit dem Tausch von herkömmlichen Glühlampen gegen Energiesparlampen kann nicht nur die Umwelt sondern auch der Geldbeutel geschont werden. So spart der Tausch einer 100 W Glühbirne gegen eine 20 Watt Energiesparlampe über die Lebensdauer ca. 160 Euro. Energiesparlampen gibt es in allen Formen, Farbtemperaturen und Größen. Wir zeigen Ihnen mit dem Klimamobil worauf sie achten müssen.


Heizung

Die Kosten für die Heizung machen in einen normalen Haushalt ca. 60 – 70 % der Energiekosten aus. Schon einfache Maßnahnahmen können die Energiekosten deutlich eindampfen.

Senken Sie die Raumtemperatur um nur ein Grad Celsius, so reduziert der Heizenergieverbrauch um ca. 5 – 6 Prozent. Das macht bei einer Reduzierung von 24 auf 21 Grad Celsius im Durchschnitt 15 % Energiekostenersparnis.  Auch das absenken bei längere Abwesenheit oder in der Nacht spart Energie. Zu kühl sollten die Wohnräume jedoch nicht sein da sonst das Wohlempfinden und die Behaglichkeit leiden oder auch Schimmelprobleme auftreten könnten. Wir zeigen Ihnen mit dem Klimamobil worauf sie achten müssen.

 

Stand-by-Modus

Elektrogeräte mit einem so genannten Stand-by-Modus, wie zum Beispiel Fernseher, CD-Player, Computer können in Ihrem Haushalt Leerlaufverluste von mehreren 100 Kilowattstunden pro Jahr verursachen. Mit einen Strommessgerät kommen wir Stromfressern auf die Spur. Das abschalten am Gerät oder durch eine Steckerleiste mit Netzschalter verhindert den Unnötigen verbrauch. Somit können im Jahr zwischen 20 -50 Euro eingespart werden. Wir zeigen Ihnen mit dem Klimamobil worauf sie achten müssen.

 

Photovoltaik

Strom gibt es nicht nur aus der Steckdose. Mit Photovoltaik-(PV)-Modulen lässt sich Sonnenstrahlung direkt in elektrische Energie umwandeln. Ein Anlage mit rund 10 m² Modulfläche und einem Kilowatt peak Spitzenleistung „erntet“ in Deutschland im Schnitt 850 – 950 kWh Strom pro Jahr. Dieser Strom kann an den örtlichen Energieversorger verkauft werden.
Bei der Installation ist auf eine Dachneigung von 30 Grad und einer Süd Südost oder Süd-West Ausrichtung zu achten. Außerdem sollten Bäume oder Dachgauben die Module nicht verschatten. Ob sich Ihr Haus für Photovoltaik eignet, zweigen wir Ihnen vor Ort mit dem Klimamobil.

 

Solaranlagen bringen Einspareffekte und entlasten die konventionelle Heizung.

1000 kWh Energie stellt die Sonne pro Jahr und Quadratmeter im Durchschnitt zur Verfügung. Mit einer Solarthermie-Anlage lässt sich diese Ihre Kraft für Beheizung nutzen. Somit können bis zu 60 % Energie für die Warmwasserbereitung oder bis zu 30 % Energie für die Heizungsunterstützung eingespart werden. Das sind bei einer 4-Personenhaushalt für den Brauchwasserbedarf ca. 150 Euro Einsparung im Jahr. Der Staat unterstützt diese Investition mit einer Förderung.  Wir zeigen Ihnen mit dem Klimamobil worauf sie achten müssen.

 

Wärmedämmung

Bei Immobilien mit schlechter Wärmedämmung treiben Wärmeverluste die Energiekosten unnötig in die Höhe. Bereits mit einfachen Wärmeschutzmaßnahmen können Sie 5 – 15 Prozent Heizenergie einsparen. Undichte Fugen am Fenstern und Türen lassen sich mit günstigen Dichtungsleisten oder Dichtungsbändern abdichten. Teurer, aber wesentlich wirkungsvoller sind bauliche Wärmeschutzmaßnahmen. Die Dämmung von Außenwänden, Dach und Fußboden sowie der Einbau von Wärmeschutzfenster bringen den größten Einspareffekt. Diese Maßnahmen sind mit Investitionen verbunden, rechen sich aber durch die Einsparung langfristig.  Somit können bis zu 70 % Energie eingespart werden. Der Staat unterstützt diese Investition mit einer Forderung oder Zinsvergünstigen Darlehn. Wir zeigen Ihnen mit dem Klimamobil worauf sie achten müssen.

 

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