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Mathilde Maier - „Förderkreis für pflegebedürftige Kinder"

 

Die Krankenschwester Mathilde Maier ist Gründungsmitglied und seit 1992 erste Vorsitzende des seit 1988 bestehenden „Förderkreises für intensivpflegebedürftige Kinder Ulm e.V.“. Ihre Tochter Jasmin kam 1985 in der 29. Schwangerschaftswoche mit nur 1.080 g und 37 cm zur Welt mit einer extrem unreifen Lunge und hatte eine schlechte Prognose. Die Frühgeburt Ihrer Tochter war dann der Auslöser für Mathilde Maiers Engagement.

 

Das Engagement des Förderkreises ruht auf drei Säulen. Zum einen Unterstützung, Beratung und Begleitung von Eltern früh- und krankgeborener Kinder während der Klinikzeit und darüber hinaus, oftmals bis zur Berufsausbildung. Zum zweiten die personelle und finanzielle Unterstützung der Intensivstation und Neugeborenenstation der Kinderklinik in Ulm. Und drittens die Vertretung der Belange von früh- und krankgeborenen Kindern und ihren Eltern in der Öffentlichkeit sowie politische Arbeit (Fallzahldiskussion).

 

In den vergangenen 28 Jahren hat Mathilde Maier rund eine Million Euro an Spenden gesammelt. Größte Investitionen war die Anschaffung des Baby-Muck (Babynotarztwagen) und der Netzhautkamera. Weiteres finanzielles Engagement ermöglichte u.a. die Ausstattung und Unterhaltung von zwei Elternzimmern in der Kinderklinik, Finanzierung des Stillcafés, Unterstützung von Forschungsprojekten, Fortbildung des Pflegepersonals sowie die  Anschaffung von medizinischen Geräten.

 

Der Förderkreis ist mit derzeit 799 Mitgliedsfamilien der größte Verein Deutschlands, der die Belange und Problematik der früh- und krankgeborenen Kinder und deren Familien vertritt. Mathilde Maier ist seit über 20 Jahren jeden Freitagnachmittag auf den Frühgeborenenstationen der Kinderklinik in Ulm, um Kontakt zu den betroffenen Eltern aufzunehmen, ihnen in dieser schwierigen Zeit zur Seite zu stehen und sie über eine lange Zeit, oftmals über die Klinikzeit hinaus, zu begleiten. Sie ist sieben Tage die Woche Ansprechpartnerin für die Belange der Eltern. Sie vermittelt, koordiniert und verhandelt – immer zum Wohl der krank- und frühgeborenen Kinder und ihrer Eltern.

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