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Lenny Kravitz - Strut

Lenny Kravitz - Strut

Lenny Kravitz
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fast 40 Millionen verkaufte Tonträger, etliche Top-Chart-Platzierungen und nun das mittlerweile - heiß ersehnte - zehnte Studioalbum von Lenny Kravitz - „Strut“. „Ich bin ein Mensch, der ständig neue Dinge erleben und seine Perspektive verändern will“, meint er. „Ich versuche wirklich, wach zu bleiben, mich mit anderen Menschen und Einflüssen zu umgeben. Ich gehe irgendwo hin, wo ich noch nie zuvor gewesen bin, wo ich niemanden kenne, und ziehe daraus Erfahrungen. Das spiegelt sich in meiner Musik.“
Lenny Kravitz - Strut

Lenny Kravitz heißt mit vollem Namen Leonard Albert Kravitz und wuchs in New York City auf. Seine Mutter Roxy Roker war eine recht bekannte Schauspielerin, die unter anderem in der Sitcom "The Jeffersons" mitgespielt hatte. Sein Vater Sy Kravitz produzierte Fernsehnachrichten und arbeitete als Promoter für Jazzkonzerte. Obwohl seine christlich-jüdischen Eltern nicht religiös waren, begann Lenny Kravitz ab dem Alter von 13 Jahren regelmäßig in die Kirche zu gehen. Seine Eltern brachten ihn hingegen schon früh mit Musik in Berührung. Nach dem Umzug der Familie nach Los Angeles besuchte er die Beverly Hills Highschool, wo Nicolas Cage und Slash zu seinen Klassenkameraden zählten. Er wurde in das renommierte Musikprogramm der Schule aufgenommen und brachte sich selbst das Klavier- und Bassspielen bei. Seine ersten Songs produzierte Lenny Kravitz unter dem Künstlernamen Romeo Blue. Bald interessierten sich einige Plattenfirmen für den talentierten Newcomer, der eine Zusammenarbeit aufgrund zu großer Eingriffe in seinen Retrostil jedoch ablehnte. Erst 1989 unterschrieb er einen Vertrag bei Virgin Records. Schon das Debütalbum "Let Love Rule" war sowohl in Europa als auch den USA relativ erfolgreich. Große Aufmerksamkeit hatte dem jungen Sänger schon zuvor seine Liaison mit der Schauspielerin Lisa Bonnet aus der "Cosby Show" beschert. Außerdem gab es Gerüchte um eine Affäre mit Madonna, für die er 1990 den Song "Justify My Love" schrieb und produzierte. Der endgültige Durchbruch kam 1991 mit dem zweiten Album, "Mama Said". Seither hat Lenny Kravitz mehrere – mal mehr, mal weniger erfolgreiche – Alben veröffentlicht und hinter den Kulissen als Produzent für renommierte Künstler wie Mick Jagger gearbeitet. Der Multiinstrumentalist spielt im Studio alle Instrumente selbst. Gute Kritiken erntete er auch für sein Schauspieldebüt als Krankenpfleger in dem Film "Precious – Das Leben ist kostbar"; außerdem war er in "Die Tribute von Panem" zu sehen. Lenny Kravitz war einige Jahre lang mit Lisa Bonnet verheiratet, mit der er eine Tochter namens Zoë, inzwischen ebenfalls Schauspielerin, hat. Außerdem war er mit dem Model Adriana Lima und der französischen Sängerin Vanessa Paradis liiert. “This record brought me back to a place of what I love so much about music, back to the feelings I had when I was in high school. It’s a real rock & roll record – it’s raw, it’s got soul and it came together really quickly.” sagt Lenny Kravitz über sein nunmehr 10. Studio-Album "Strut", das er nach den Dreharbeiten von "The Hunger Games: Catching Fire" in den Bahamas aufgenommen hat. Wie gewohnt hat LK dabei alle Gitarren, Bass, Keyboard und Drums-Parts eigenständig eingespielt und die gesamte Platte selbst produziert und arrangiert. Gemischt wurden die 12 Tracks auf "Strut" vom legendären Bob Clearmountain, der sich schon für Klassiker der Rock-Geschichte wie David Bowie’s "Let’s Dance", Rolling Stones' "Tattoo You" und Bruce Springsteen’s "Born in the U.S.A." verantwortlich zeigte. Lenny Kravitz, der in seiner 25-jährigen Karriere als Musiker auf fast 40 Millionen verkaufte Tonträger weltweit zurückblicken kann, folgte auf "Strut" einer spontanen, instinktiven Songwriting-Inspiration, die ihn während des Drehs zu "The Hunger Games" förmlich überrannte: “I heard all this music swimming around in my head” obwohl er überhaupt keine Intentionen hatte eine neue Platte aufzunehmen. “That was the last thing on my mind. All of this music started bursting out of me. I had no time to think about what kind of record I was making or anything like that,” sagt er lachend. “I didn’t know what the hell I was doing!” Und grade das ist vermeintlich der Grund warum "Strut" so ein starkes, mitreißendes Album geworden ist. Beweis dafür und Vorbote des Mitte September erscheinenden Longplayers ist die erste Singleauskopplung "The Chamber".

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