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Frostschutz für die Haut - Radio 7

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Frostschutz für die Haut

Foto: stock.xchng / Anton Belovodchenko

 

  

Gepflegt durch die Eiszeit

 Beauty-Treats für den Winter


Man kann es nicht mehr wegreden: Der Winter ist da. Davon sprechen die zahlreichen Weihnachtsmarktstände, die sich schon in den Innenstädten breit gemacht haben und natürlich das weihnachtliche Sortiment der Supermärkte.

 

Auch am Wetter ist es auszumachen: Es ist nass, es ist frostig und der Wind bläst einem eiskalt ins Gesicht – da freut sich jeder auf sein wohlig warm aufgeheiztes Zuhause.

 

Foto: stock.xchng / Franc BergUnd genau diese beiden Umstände sind regelrechte Killer für schöne Haut und glänzendes Haar. Wo auch immer man sich befindet - es ist entweder zu kalt und feucht oder zu heiß und trocken für sie. Es ist also Zeit, sich besondere Treatments zu gönnen, um die kalte Saison frisch und schön zu überwintern.

Die Kälte draußen bewirkt zunächst, dass sich die Poren schließen und die Selbstpflege der Haut zurückgeschraubt wird. Dazu kommt die trockene Hitze der Heizungsluft, die dies auch noch unterstützt. Die Folgen sind besonders trockene Haut und strohiges Haar.

Wie hilft man der Gesichtshaut?

Die richtige Pflege ist entscheidend – und die beginnt schon mit der Reinigung. Auf alkohol- oder seifenhaltige Reinigungs-Gels und Gesichtswasser sollte man verzichten, das trocknet die Haut nur noch mehr aus. Auch mit Peelings eher sparsam umgehen, weniger ist mehr. Denn im Winter klingen rote Stellen noch langsamer ab, denn die Haut ist besonders empfindlich und gereizt und verliert vor allem durch häufige Reinigung ihren natürlichen Schutzmantel.

Foto: stock.xchng / Andrzej GdulaDann sollte man sich gründlich eincremen, egal, welcher Hauttyp man ist. Bei fettiger Haut greift man zu nicht fettenden Feuchtigkeitscremes, bei trockener und Mischhaut darf es ruhig eine fettigere Creme sein. Besonders als Make-up-Trägerin sollte man diesen Schritt vor dem Schminken beachten, denn dieses trocknet die Haut noch weiter aus.

Beim Make-up greift man im Winter lieber zu feuchtigkeitsspendenden Fluids oder getönten Tagescremen, als zum austrocknenden Puder-Make-up. Abends sollte man sich ebenfalls besonders viel Zeit für regenerierende Treatments nehmen: Sorgfältig die Schminke entfernen und mit einer fettigen Nachtcreme das Gesicht einschmieren, sodass es sich über Nacht erholen kann. Zwei Mal wöchentlich kann man sich eine pflegende Maske gönnen, sie versorgt die Haut mit den nötigen Mineralien.

Juicy Lips!

Foto: stock.xchng / Loleila RodriguezDie Lippen können sich grundsätzlich nicht selbst pflegen, sie produzieren kein Fett. Also immer schön den fettigen Lipbalm nachtragen und auch einen in der Handtasche dabeihaben. Auf matten Lippenstift sollte man im Winter aber verzichten, der trocknet die Lippen aus. Lipgloss dagegen hält sie feucht und setzt sich im Gegensatz zu Lippenstift auch nicht in rissigen Lippen fest, er überspielt sie sogar mit seinem Glanzeffekt. Auf gar keinen Fall darf man die Lippen ablecken, Spucke trocknet die Haut noch mal extra aus!

Was macht man für das Haar?

Foto: stock.xchng / Melodiko KraviFür die Haare gilt das selbe wie für die Haut: Sie brauchen mehr Pflege. Das heißt, man sollte so selten wie möglich sein Haar waschen, Shampoos trockenen es aus. Am Besten man verteilt das Shampoo nur am Haaransatz und lässt die ohnehin spröden Spitzen aus, so erspart man ihnen noch mehr Feuchtigkeitsverlust. Außerdem sollte man es mit dem Fönen nicht übertreiben, um nicht sogar zu sagen, dass es sich empfiehlt ganz darauf zu verzichten und die Haare lieber lufttrocknen zu lassen. Genauso ist es mit Glätten oder Kreppen - das ist im Winter tabu, denn die Hitze macht das Haar stumpf und brüchig.

Stattdessen auf Shampoo für trockenes Haar setzen, einmal die Woche eine Kur machen, die man über Nacht einwirken lassen kann, die Spitzen nachschneiden lassen, sodass sich Spliss nicht im Haar ausbreitet und spezielle Öle in ihnen verteilen. Im Handel sind Haaröle erhältlich, die man in einer kleinen Menge in der Mähne verteilen kann und die sie pflegen ohne zu fetten. Wer nicht extra Geld im Shop liegen lassen will: Olivenöl tut’s auch.

Last but not least: the body.

Foto: stock.xchng / Christa RichertDuschgels und Peelingschwämme machen die Haut schon unter der Brause besonders trocken – also nichts wie raus damit. Stattdessen eine Cremedusche verwenden und nach dem Duschen auf die noch feuchte Haut spezielle Body-Öle auftragen, die binden die Feuchtigkeit in der Haut ohne einen Film zu hinterlassen. Wer sich abends vor dem Schlafengehen eincremt, der darf auch gerne zu den fettigeren Body-Buttern greifen, die über Nacht Zeit haben einzuziehen und zu wirken.

Speziell der Hals und das Dekolleté müssen reich gepflegt werden, hier liegt nämlich der Schal auf und Wolle schützt nicht nur vor Kälte, sondern reibt auch und reizt dadurch besagte Stellen.

Wave your hands!

Foto: stock.xchng / Alexandro PereiraAber bitte nur mit Handschuhen und eingecremt – die Hände sind im Winter nämlich besonders gefährdet rau und schuppig zu werden. Die Gefäße werden bei Kälte enger und versorgen, besonders bei Frauen, die Hände und Füße als Erstes nicht mehr mit genügend Wärme. Also cremen, massieren, cremen, massieren, cremen,…

 

Ein bewährter Klassiker ist die S.O.S.-Packung: Hände mit fettiger Creme dick einschmieren und rein in die Wollhandschuhe – so schlafen gehen und am Morgen ist die Haut wieder weich und optimal gepflegt.

Damit wäre man bestens auf die strapazierenden Wintertage vorbereitet! Zu guter Letzt gilt: Genug Trinken – Feuchtigkeitspflege funktioniert auch von innen heraus!
 

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