Eine Studie aus den USA hat kürzlich ergeben, dass Make-up-Produkte, wie alle Frauen dieser Welt sie gerne auch über längere Zeit in ihren Badezimmern horten, ein perfekter Nährboden für Bakterien und Pilze sind.
Das bedeutet, dass Beauty-Utensilien, wenn man sie nicht richtig "pflegt", nicht schön machen sondern manchmal sogar krank. Von Bindehautentzündungen bis hin zu Kopfläusen reicht das Krankheiten-Repertoire, das durch alte, abgelaufene oder nicht gereinigte Kosmetika und Utensilien hervorgerufen werden kann, ohne dass man weiß, woher es kommt.
Das fiese an Bakterien und Viren ist, dass sie bekanntermaßen mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind.
Escherichia Coli, kurz E. coli-Bakterien erwartet man eher im Verdauungsapparat, aber Sie lauern manchmal in einem Makeup-Artikel, der für viele Frauen zu einem täglichen Must-have zählt: dem Lieblingslippenstift!
Und auch wenn man durch bloßes Auftragen der Lieblingsfarbe keine schweren Erkrankungen zu erwarten hat, für Durchfall reicht es allemal.
Ein weiterer Kandidat, der im Beautycase sein Unwesen treibt ist das Stäbchenbakterium "Pseudomonas aeruginosa". Normalerweise lebt es im Erdboden, in Gewässern und anderen warmen und feuchten Nischen. Mit seiner Ortsvorliebe nimmt es das Tierchen allerdings nicht allzu genau, denn sogar eine Wimperntusche ist als Lebensraum geeignet. Wer also urplötzlich eine fiese und schmerzhafte Augenentzündung entwickelt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die verseuchte Mascara daran Schuld sein könnte.
Gesundheits-Experten und Komsetiker raten dazu, regelmäßig sämtliche Kosmetika durchzugehen und schlicht alles wegzuwerfen, was längere Zeit nicht benutzt wurde.
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Wegen des hohen Fettanteiles, riechen die Lieblingsstücke „ranzig“, wenn sie ihren Zenit bereits überschritten haben.
Eine weitere Studie hat ergeben, und das ist fast nicht zu glauben, dass viele Frauen sich von manchen ihrer Kosmetika erst nach zehn Jahren für immer trennen!
Damit das nicht passiert, sollte man sich definitv an diese Richtlinien halten.
Und die Trennung dürfte nicht allzu schmerzhaft sein, denn die Dinge, die wir am längsten mit uns tragen, benützen wir: selten bis nie.
Also, ab in die Tonne mit dem Kosmetik-Plunder, der schon länger nicht mehr zur eigenen Dekoration beigetragen hat!
Nicht nur die überlagerten Schminkprodukte übertragen Bakterien. Der wahre Übeltäter sind nämlich die Werkzeuge, mit denen wir diese auftragen!
„Make-up-Pinsel sollten möglichst alle drei bis fünf Monate gereinigt werden", verrät die amerikanische Visagisten-Ikone Bobbi Brown. „Zur Reinigung einfach eine haushaltsübliche, milde Flüssigseife verwenden."
Auch Make-Up Schwämmchen können problemlos mit Seife oder einem milden Haarschampoo im Waschbecken gereinigt werden.
Wieso nicht beim nächsten kuscheligen Vollbad einfach alle Pinsel und Schwämmchen mit in die Wanne nehmen?
Britische Forscher schockten kürzlich mit der fundierten Aussage, dass sich in einer normalen Haarbürste mehr Bakterien tummeln als in einem verschlabberten Hundenapf. Pfui! Bei Bürsten gilt nicht zu warten, bis man die Borsten vor lauter Haar nicht mehr sieht. Wer regelmäßig alle ausgefallenen Haare aus der Bürste entfernt und sie regelmäßig mit Desinfektionsmittel reinigt und anschließend mit heißem Wasser abwäscht, muss sich vor Kopfläusen, Hautirritationen und Schuppen nicht fürchten.
Bürsten, Kämme und Co. bei hoher Temperatur durch die Geschirrspülmaschine jagen. Nach einer solchen Wäsche tummelt sich nichts mehr auf der Bürste, was da nicht hingehört.
Das Make-up-Täschchen nicht vergessen! Damit sich dort erst gar keine florierende Bakterien-Population ausbreitet, sollten auch Beautycases und Täschchen regelmäßig gereinigt werden.
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