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Abschied vom analogen Fernsehen

Bild: Rolf van Melis  / pixelio.de
Bild: Rolf van Melis / pixelio.de

Abschied vom "analogen Fernsehen"

Ohne Digital-TV sieht man schwarz

Wer noch über Satellit analog Fernsehen empfängt, der sollte sich schnellstens um die digitale Umrüstung kümmern, denn am 30. April wird das analoge Satellitenfernsehen abgeschaltet. Mit den folgenden Tipps guckt man garantiert nicht in die Röhre.

 

Bild: Rainer Sturm / pixelio.de
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de
Doch über welchen Empfangsweg erhält man seine Programme? Wer auf Nummer sicher gehen und feststellen möchte, ob seine Schüssel digitale Signale empfängt, kann dies unter anderem bei ARD, ZDF, ProSieben, RTL und Sat.1 auf der Videotext-Seite 198 tun. Wenn dort die Information "Sie empfangen bereits digital" erscheint, besteht kein Handlungsbedarf. Sieht man einen Hinweis zur Abschaltung des analogen Satellitensignals, sollte man handeln.

 

 

Eingie müssen umrüsten

Wer noch kein digitales Fernsehen bezieht, muss umrüsten: In die Satellitenschüssel muss ein digitales Empfangsteil, ein so genannter Low Noise Block Converter (LNB), eingesetzt werden. Zudem braucht man einen digitalen Sat-Receiver. Neuere Fernsehgeräte haben einen solchen Receiver schon eingebaut.

Einfache Geräte sind bereits ab 40 Euro erhältlich. Receiver, die mit Zusatzfunktionen ausgestattet sind und hochauflösende (HD) oder Pay-TV-Programme empfangen können, sind entsprechend teurer. Um HD-Programme auch in optimaler Qualität darstellen zu können, muss allerdings nicht nur der Receiver, sondern auch der Bildschirm HDTV-fähig sein. Dies ist am Logo „HD ready (1080p)” zu erkennen.

In vielen Fällen muss auch der Empfangskopf auf der Satelliten-Schüssel ausgetauscht werden - der so genannte LNB. Kostenpunkt ist etwa 20 Euro. Die gute Nachricht: Eine komplett neue Satellitenschüssel benötigt man in der Regel nicht. Das spart Geld.

Wer kommt für die Kosten auf?

Bild: Marcel Klinger  / pixelio.de
Bild: Marcel Klinger / pixelio.de
Aber wer zahlt für die entstehenden Umrüstungskosten? In vielen Fällen dürfte die Sache eindeutig sein: Der Mieter selbst kommt für das neue Empfangsgerät und mögliche Aufrüstungen an der Parabolantenne auf. Der Deutsche Mieterbund verweist zur Begründung auf ein Urteil des Landgerichts Berlin. Anders sieht es aber bei so genannten Gemeinschaftsverteilanlagen aus, die alle Parteien eines Hauses mit Satellitenfernsehen versorgen. Sollte die Technik veraltet sein, muss der Vermieter nachrüsten.

Vorteile des "digitalen Fernsehens"

Der Umstieg lohnt sich: Digitales Fernsehen bietet eine bessere Bild- und Tonqualität als das analoge, benötigt weniger Bandbreite und ist resistenter gegenüber Störungen. Ein weiteres Plus: Die Programmvielfalt ist wesentlich größer, und es gibt interessante Zusatzdienste wie beispielsweise den elektronischen Programm-Guide (EPG), eine Art elektronische Fernsehzeitschrift.

Lassen Sie sich in jedem Fall im Vorfeld oder beim Kauf beraten. Dann kann nichts mehr schief gehen!

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