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Quinoa, Cous Cous und Co!

Bild: sxc.hu/Lali Masiera

Haben Kartoffeln, Reis und CO. ausgedient?

Kartoffeln, Reis, Nudeln und Kroketten - in der neuen, jungen Küche finden sich immer häufiger Beilagen, die auf den ein oder anderen ein wenig befremdlich wirken dürften, sich aber dennoch immer größerer Beliebtheit erfreuen.
Wieso sich also nicht Mal an etwas Neues wagen und die altbewährte Kartoffel vom Speiesplan streichen? Quinoa liegt als leckere Beilage zu Fleisch und Gemüse voll im Trend!

Trend-Beilage Quinoa

Noch nie gehört? Quinoa kennen wohl nur  Profis auch unter dem Namen Inkakorn, Andenhirse oder Perureis. Diese Pflanze gilt nicht nur als gesunder Sattmacher, sondern auch als wichtiger Lieferant von Mineralstoffen und vielen Vitaminen.

Und was ist Quinoa genau?

Foto: flickr/cc sa lablascovegmenueEntgegen des verbreiteten Glaubens ist Quinoa keine Getreideart, sondern ein "Kraut" aus der Familie der Amaranthaceae. Somit ist es eher dem Spinat oder auch Roter Beete zuzuordnen als Reis oder Hirse. Das ist besonders für Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit von Vorteil, denn diese können das nussig schmeckende Korn als Getreideersatz verzehren. Quinoa findet seinen Ursprung in Südamerika. Dort wird es seit über 6.000 Jahrenals Grundnahrungsmittel angebaut. Bis heute sind Peru und Bolivien die wohl größten Anbauländer, wenn es auch mittlerweile in Deutschland und Österreich kultiviert wird. Es gibt Legenden, die besagen, dass sich die Widerstandsfähigkeit der Pflanze beim Essen auf den Menschen übertrage.

Was macht Quinoa so gesund?

Es enthält neben wichtigen Mineralstoffen auch sämtliche essenzielle Aminosäuren, Calcium und Eisen. Darüberhinaus stärk Quinoa unsere Knochen durch große Mengen an Kupfer und Mangan. Durch den hohen Eiweißgehalt ist es eine perfekte Beilage für  Vegetarier und Veganer, um etwaigen Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Wie koche ich Quinoa?

Keine Angst vor Experimenten! Quinoa ist genauso leicht zuzubereiten wie Reis: kurz unter fließendem Wasser abgewaschen, in kochendem Salzwasser zehn Minuten garen und dann im Topf ausquellen lassen. Und wer nicht kochen mag, kann Quinoa sogar roh oder geröstet als Salat-Topping essen.  Der leicht nussige Geschmack passt besonders gut zu kräftigen Speisen.


Couscous oder Bulgur?

Bild: Lali Masriera/sxc.huKlein, gelb, körnig:
Auf den ersten Blick sehen sich Bulgur und Couscous sehr ähnlich. Trotzdem handelt es sich um zwei unterschiedliche Nahrungsmittel. Couscous ist klassischer Bestandteil vieler nordafrikanischer Gerichte und wird aus zu Kügelchen zerriebenem Grieß von Weizen, Gerste oder Hirse hergestellt. Bulgur dagegen  besteht aus Hartweizen und stammt aus Ostafrika! Beides sind also Getreidearten, schmecken leicht nussig und sind als Salat, als Beilage zu Gemüse-, Fleisch und Fischgerichten oder pur zu verwenden.


Couscous gibt es als Instantprodukt mittlerweile in fast allen deutschen Supermärkten.
Gerade diese Variante ist unglaublich schnell zubereitet:
er wird einfach mit kochender Gemüsebrühe verrührt und quillt dann 5 Minuten bei geschlossenem Deckel. Ein untergemischter Esslöffel Butter sorgt dafür, dass die Körner locker bleiben.


Einfach ausprobieren und genießen!

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