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Türkische Küche

Bild: CCO/LoggaWiggler/Pixabay

Türkische Küche

Viel mehr als Döner: Die türkische ist schön würzig, aromatisch, und angenehm exotisch. Und orientalisches Flair gibt's bereits nach einer halben Stunde auf dem Teller!

1001 Sekunden

Viel länger als ein Döner dauert's nicht, doch diese Rezepte sorgen für angenehme Abwechslung. Ob zwischendurch oder für ein schnell zubereitetes mehrgängiges Menü: Willkommen in der türkischen Küche!

 

Gurken-Melonen-Salat mit Köfte

Kleine Köfte-Kunde: Köfte sind kräftig gewürzte und im Normalfall mit Lamm- oder Rindfleisch zubereitete Hackfleischbällchen, die man grillen, braten, und backen kann. Es gibt sie in hunderten von Gewürzvarianten. Besonders üblich: Paprikapulver, Kümmel, Oregano, Zimt, Nelkenpulver, Curry.

Die Köfte kann man sich demnach der eigenen Nase nach zubereiten - da heißt's ausprobieren! Auf jeden Fall ein guter Anfang sind Zwiebel- und Knoblauchwürfel, Semmelbrösel, und ein Ei, die man zusammen gut mit dem Hackfleisch vermengt. Anschließend schmeckt man die Hackmasse mit Salz, Pfeffer, und den gewünschten Zutaten ab. Tipp: Das scharfe Pulver Pulbiber! Wenn das Fleisch zu Bällchen geformt ist, werden die in einer Pfanne mit erhitztem Ölivenol rundum braun gebraten.

Für die frischen Zutaten schnippelt man sich Würfel aus einer Salatgurke und dem Fruchtfleisch einer Wassermelone. Die Stückchen kommen in eine Schüssel und werden mit etwas Minze abgeschmeckt. Dort kommen dann auch die Köfte-Bällchen dazu. Eine passende Salatsauce kann man sich aus Vollmilchjoghurt, Olivenöl und Walnüssen mischen. Kleingehackte Minzeblätter sowie noch eine Portion Pulbiber sorgen für die aromatische Abrundung und nötige Schärfe.

 

Blumenkohl-Couscuos-Pfanne

Kleine Couscous-Kunde: Reisähnlich. Stammt eigentlich aus der nordafrikanischen Küche. Im Grunde besteht Couscous aus feuchten Kügelchen aus dem Grieß von Weizen, Gerste oder Hirse. Couscous wird nicht gekocht, sondern über kochendem Wasser gar gedämpft.

Den klein geteilten Blumenkohl kurz in kochendem Salzwasser vorgaren, anschließend abschrecken. Ein paar Rosinen mit dem noch kochenden Wasser überschütten, damit sie weich werden.

Gebraten wird in mehreren Schrittens. Zuerst: Öl erhitzen, gehäutete Hähnchenbrustwürfel anbraten. Dann wandert das Fleisch aus der Pfanne und der Blumenkohl wird angebraten, dazu gibt man zum Ende hin noch zu Spalten geschnittene Schalotten. Das Fleisch hat man in der Zwischenzeit mit arabischem Ras El Hanout-Gewürz abgeschmeckt und gibt es jetzt noch einmal in die Pfanne. Zum Ende werden die eingeweichten Rosinen und die Pinienkerne untergemischt und die Pfanne mit Salz und Pfeffer abgerundet.

Den Couscous hat man währenddessen nach Packungsangabe gegart. Er kommt als erstes auf den Teller, bevon man die Pfanne rüber gibt. Mit Petersilienblättchen wird's noch würziger.

 

Joghurtkuchen

Schmackhafter Nachtisch - für den braucht man aber etwas mehr Zeit, um die einzelnen Zwischenschritte zu machen. Aus drei geriebenen Zitronen den Saft herauspressen, dasselbe mit sechs Orangen tun (die abgeriebene Schale der Zitronen aufbewahren!). Drei weitere Orangen ebenfalls abreiben. Vier Eier, 150 Gramm Zucker, etwas Salz einige Minuten cremig rühren. Zu dieser Masse jeweils die Hälfte der abgeriebenen Schalen (also der von 1,5 Orangen und 1,5 Zitronen) sowie einen halben Liter Sahnejoghurt, knapp 400 Gramm zerlassene Butter, und ein paar Esslöffel des Orangen- und Zitronensaftes rühren, schließlich dasselbe mit bereits mit einer Packung Backpulver zusammengemischter Hartweizengrieß (etwa 400 Gramm) dazu.

Diese cremige Paste wird jetzt in eine vorgefettete und mit Grieß ausgestreute Springform gestrichen - und kommt dann für 40 Minuten bei 180 Grad in den Ofen. In dieser Zeit kann man noch eine Vanilleschote aufschneiden. Die Schote mit dem dort herausgekratzten Mark sowie dem übrigen Zitronen- und Orangensaft, 200 Gramm Zucker, den restlichen Schalenstückchen und einer Zimtstange aufkochen. Dieses Sirup wird über den noch heißen Kuchen geträufelt, den man noch 2 Stunden unter einer Abdeckung durchziehen lässt. Ein schön süßer Abschluss!

 

Übrigens: Die Zutaten für diese Leckereien sind im Normalfall leicht zu haben: Viele große Supermärkte führen ein exotisches Sortiment, oder noch besser hat man einen türkischen Gemüsehändler in der Nähe - die haben meist alles, was zur Küche ihrer Heimat gehört und können natürlich auch besser beraten.

Afiyet olsun - guten Appetit!

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