Radio7

Genießen wie im Urlaub - Radio 7

Das Gute von gestern mit dem Besten von heute

  • -


Genießen wie im Urlaub

Bild: © diegorb / sxc.hu
Pizza Italiana

Urlaub in der Küche

Nicht in den Urlaub gefahren dieses Jahr? Alle Daheimgebliebenen können doch einfach in der Küche Ferien-Flair genießen - ganz ohne Koffer packen. Ab nach Italien!

 Essen gehört ohne Zweifel zum Ferien-Feeling wie der Sandstrand oder die Palmen. Letztere gibt es hier zuhause leider nicht direkt vor der Haustür - aber trotzdem kann man sich es während der freien Tage auf Balkonien ja besonders schmecken lassen!

Antipasti classico - Bruschetta

Bild: © Soquett / pixelio.deEine frische Vorspeise mit Suchtfaktor: Die italienische Spezialität, gesprochen 'Brussketta', läutet den Ferienabend wunderbar würzig ein. Und ist ganz einfach zubereiten: Man nehme (nach Originalrezept: geschälte) Tomaten und würfle sie klein, zerhacke Basilikumblätter, und gebe anschließend beides in eine Schüssel. Wer es noch etwas pikanter will, würfelt auch noch Zwiebeln dazu. Die Mischung würzt man mit ein wenig Olivenöl und einer Menge Salz und Pfeffer und lässt sie anschließend im Kühlschrank ziehen, während man mit Olivenöl bestrichene Baguette-Scheibchen (hier am besten natürlich rustikalisches, italienisches Baguette) bei etwa 100 Grad für ein paar Minuten in den Backofen schiebt. In der Zeit befreit man einige Knoblauchzehen von der Haut und schneidet sie in Hälften. Diese drückt man dann mit einer Knoblauchpresse auf dem angewärmten Baguette aus. Direkt vor dem Servieren löffelt man schließlich noch die jetzt der meisten Feuchtigkeit entzogenen Tomaten-Basilikum-Mischung auf die Scheibchen. Lecker! Am besten nicht zu viel servieren, sonst sind alle schon vor dem Hauptgang satt...

Pizza wie aus dem Holzofen

Bild: © effe8 / sxc.huUnd den kann man mit leckeren Pizza-Variationen lecker-leicht gestalten. Eine echte italienische Pizza ist simpel, hat aber definitiv mehr Flair als die Tiefkühlkollegen. Nur ein bißchen mehr Zeit muss man mitbringen... Die Rezepte sind für vier Pizzen gedacht. Wer weniger oder mehr möchte, muss bei den Mengenangaben entsprechend umdenken.

Der Pizzateig

Wer ein Haus baut, fängt nicht mit dem Dach an: Der Pizzaboden ist die Grundlage für jede leckere Pizza. Einen einfachen Boden kriegt man mit einem halben Kilo Pizzateig, den man mit 250 ml lauwarmem Wasser verknetet. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche rollt man den Teig dann zu vier Pizzaböden flach.

Bild: © arinas74 / sxc.huFür raffinierteren Pizzaboden löst man fünf Gramm Hefe in 300 ml Wasser unter Rühren auf, bevor man ein halbes Kilo Pizza-Mehl gleichmäßig darauf verteilt und die Mischung mit Salz abschmeckt. Anschließend wird geknetet: Und zwar auf einer sachte mit Mehl bedeckten Arbeitsfläche, bis der Teig nach 10 bis 15 Minuten einen schön geschmeidigen Kloß ergibt. Diesen Klumpen legt man wieder in die Schüssel und deckt diese mit Klarsichtfolie ab. In den 90 Minuten, die man den Teig jetzt gehen lässt, kann man schonmal je nach Rezept die anderen Zutaten vorbereiten. Geht es zurück zum Teig, formt man den Klumpen jetzt auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle, die man anschließend in 4 gleich große Kugeln teilt. Die bestäubt man noch einmal mit Mehl und lässt sie - wieder - eine Stunde gehen. Wer die Pizza erst am nächsten Tag macht, oder merkt, dass es zu viel Teig geworden ist, rollt die Kugeln an dieser Stelle fest in mit Olivenöl benetzte Frischhaltefolie ein und lagert den Teig im Tiefkühlfach. Zum Auftauen dann einfach in den Kühlschrank legen.

Schließlich wird der Teig in Pizzaform gebracht: Jede der vier Kugeln wird mit einem Nudelholz zu dünnen, runden Platten gewälzt. Was drauf kommt, ist jedem selbst überlassen...

Salami-Pizza

Bild: © katagaci / sxc.huEin echter Klassiker und bei Italienern wie Deutschen sehr beliebt. Mit ein paar Extra-Handgriffen wird sie auch schön italienisch im Geschmack - zum Beispiel über das eigens gemachte Tomatenmark: Dazu würfelt man eine Zwiebel und zwei Knoblauchzehen, erhitzt währenddessen Olivenöl, dünstet darin anschließend zuerst die Zwiebeln glasig, dann noch eine Minute den leicht mit Zucker benetzten Knoblauch. Schließlich kommen knapp 800 Gramm gehackte Tomaten und Oregano hinzu. Alles zusammen salzt und pfeffert man und lässt es noch fünf Minuten bei milder Hitze köcheln. Das jetzt fertig gemischte Tomatenmark verstreicht man auf seinem Teig und belegt die Pizza anschließend mit luftgetrockneter Ringsalami, Oliven, Zwiebelringen, und etwas Mozarella. Im vorgehzeizten Ofen ist die Pizza bei 250 Grad nach einer knappen Viertelstunde fertig!

Pizza mit Mozarella und Parmaschinken

Edel und ungewöhnlich im Geschmack - die zwei ur-italienischen Zutaten landen leider viel zu selten auf deutschen Tellern.

Zwei Büffelmozarella in grobe Stücke schneiden, sie dann in einem Sieb abtropfen lassen - eine Stunde lang! Des weiteren zwei Tomaten in dünne Scheiben schneiden. Für die Tomatenpaste außerdem ausreichend Dosentomaten in einer Schüssel zerdrücken und mit Salz und Pfeffer würzen. Der Backofen ist bei Umluft bereits auf 250 Grad vorgeheizt, wenn die Pizzateig-Platten dünn mit der Tomatenpaste bestrichen und mit drei oder vier Tomatenscheiben belegt werden, und dann auf Backpapier verteilt nacheinander für fünf Minuten in die Hitze wandern. Daraufhin nimmt man sie kurz heraus, um Oliven und die Mozarella-Scheiben zu verteilen. Nach weiteren fünf Minuten im Backofen ist die Pizza dann kross gebacken. Der Mozarella ist idealerweise nur geschmolzen, nicht schon gebräunt. Ganz zum Schluss beträufelt man die vier Pizzen mit Olivenöl und verteilt die Parmaschinken-Streifen.

Vegetarisch variieren

Bild: © ugury / sxc.huFleisch ist nicht jedermanns Sache - auf Pizza ist das aber gar kein Problem. Es gibt genug Gemüse und Gewürze, die auf Pizza allesamt herrlich schmecken. Das Tomatenmark kann man ja je nach gewünschter Intensität wie oben beschrieben mit oder ohne Knoblauch und Zwiebeln zubereiten. Und anschließend seine vegetarische Pizza lecker und vielfältig belegen: Ob mit Paprika, Brokkoli, Champignons, Tomatenscheiben, Zwiebeln, Mais, Schafskäse, oder Kräutern wie Rucola und Basilikum - die Pizza wird mit all diesen Zutaten frisch und leicht schmecken.

 


Bild: © Lakepeople / sxc.huOb mit oder ohne Fleisch: Mit einem Glas Wein, einem lauen Sommerabend und diesen Rezepten fühlt man sich fast schon wie im italienischen Restaurant am Strand. Schönen Urlaub!

Kommentare

fbloginbar
Radio 7 Webradio
Radio 7 Playlist
Mail ins Studio senden
Mediathek
Service
Facebook