Düsseldorf (dpa) - Der Katholische Krankenhausverband will nach der Abweisung einer vergewaltigten Frau durch katholische Kliniken in Köln neu über die «Pille danach» nachdenken. Es gehe um die Frage, ob man das Opfer alleinlasse und einer vergewaltigten Frau sage, sie müsse das Kind austragen, oder ob man auch die Rechte der Frau ernst nehme, sagte der Geschäftsführer des Verbands, Thomas Vortkamp, im WDR-Fernsehen. Das müsse man mit den Bischöfen jetzt auch besprechen. Nach dem Vorfall hatte der Verband erklärt, dass kein katholisches Krankenhaus die «Pille danach» verabreichen dürfe.
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