Die Damen, 85 und 79 Jahre alt, gaben bei der Befragung nach Bargeld und anderen Zahlungsmitteln von 10.000 Euro oder mehr zunächst je 7.000 Euro an.
Als die Beamten dann das Reisegepäck überprüften, fanden sie 25.500 Euro in einem mit Geschenkpapier umwickelten Karton.
Kurz zuvor im selben Zug befragten die Zollbeamten eine 76-Jährige, ebenfalls aus Bayern stammend, nach mitgebrachten Waren. Auch sie hatte nichts anzumelden.
Bei der Durchsicht des Gepäcks fanden die Beamten allerdings einen Ring, den die Frau zuvor für umgerechnet 8.000 Euro in der Schweiz gekauft hatte.
Außerdem befanden sich diverse andere Einkäufe, wie Schuhe und Kleidung, in einem ebenfalls extra dazu gekauften Reisekoffer.
Die Zöllner leiteten ein Strafverfahren gegen die 76-Jährige ein und berechneten 2.000 Euro Einfuhrabgaben, die sie nachzuzahlen hat.
Zu alledem verschwieg die Reisende noch 15.000 Euro Bargeld, weswegen sie nun mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen muss. Woher das Geld stammt, werden die Finanzbehörden gesondert ermitteln.
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