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Der Herbst sieht rot!

Foto: Vlado Golub / J.7 school

 

Der Herbst sieht rot!

Herbstlich rot..

 

Die Blätter fallen, es regnet und die Tage werden immer kürzer – der Winter kommt. Zum Glück gibt es davor noch den Herbst, der uns bunte Blätter an den Bäumen bringt und dazu die passenden Trends. Denn auf dem Kopf wird es jetzt herbstlich rot…


Hätte man vor 2000 Jahren eine Frau gefragt, welche Haarfarbe sie gerne hätte, wäre ihre Antwort "blond" gewesen. Schon die hippen und zumeist schwarzhaarigen Römerinnen kauften für teures Geld blonde Echthaarperücken. Und die beliebteste Haarfarbe der Antike hielt sich Jahrtausende lang auf Platz 1. Jetzt setzen immer mehr Frauen auf eine noch seltenere, sogar die seltenste natürliche Haarfarbe: Rot.

 

Man möchte eben immer das, was man nicht hat. Und ganz besonders das, was nur wenige andere haben. Bei den Haarfarben ist rot der Diamant unter den Edelsteinen. Und jetzt hat es endlich den Durchbruch geschafft. Ade schwarzer Ansatz mit Wasserstoff-Kontrast! Her mit den Rottönen!


Welcher Ton für welchen Typ?


Bevor man jetzt aber wild darauf los färbt, sollte man einiges beachten. Denn nicht jedem Typ steht das selbe. Michael Knöpfle, Artistic Director beim Friseurunternehmen J.7, empfiehlt sich am Hauttyp zu orientieren:

 

 

Natürlich rotes Haar

 

Kommt nur bei hellhäutigen Menschen vor – dementsprechend steht dieses ihnen am besten. Wer einen hellen, bestenfalls porzellanfarbenen Teint hat, darf aber auch gerne zu starken Rottönen greifen. Von Rotblond bis hin zu Weinrot geht im Grunde alles. Wer allerdings nicht zu bleich aussehen möchte, sollte die Finger von sehr dunklen Farben lassen. Weiße Haut und schwarzrotes Haar ergeben eine gewagte Kombi mit leichtem Grufti-Touch. 

 

Foto: Vlado Golub / J.7 school

Hat man einen dunkleren, bräunlichen Hauttyp, sollte man mit mindestens genau so viel Vorsicht zur roten Haarfarbe greifen. Der Grund ist relativ simpel: Braun und rot stehen sich in der Farbpalette sehr nah, leicht kommen sich die Farben in die Quere. Warme, zum Hauttyp passende Rottöne kommen hier also am besten. Ein herbstliches Kupferrot oder braunrotes Mahagoni wirkt nicht zu künstlich und bringt optimal den dunkleren Typ zur Geltung.

 

Alles in rot?


Kann man aber so mutig sein und sich auch bei einem langen Haarschopf die kompletten Haare in der Signalfarbe colorieren? Grundsätzlich kein Problem, findet Artistic Director, Michael Knöpfle:

 


Möchte man nun doch nicht zu sehr auffallen, muss man nicht auf's Ganze gehen, sondern kann "halbe Sachen machen":

 

Foto: Vlado Golub / J.7 school

Der Dip Dye-Trend

 

Bei diesem werden nämlich nur die Spitzen bunt, on the top bleibt alles beim Alten. Viele Stars haben sich da schon querbeet durch die Farbpalette probiert – über pink, orange und türkis ist alles erlaubt, auch rot. Man muss also trotz Zurückhaltung nicht auf die trendy Farbe verzichten, sondern kann gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen - denn der außergewöhnliche Trend ist nicht nur was für Starlets:

 


Die richtige Pflege

Ist die Coloration nun drin, ist das Beauty-Treatment aber noch lange nicht fertig. Denn gefärbtes Haar will gepflegt werden, sonst wird es schnell strohig und die Farbe stumpft ab. Zunächst einmal kann man sich an die zahlreichen Farbschutz-Pflegeserien halten. Auch hier hat Michael Knöpfle von J.7 gute Tipps: Auf die Inhaltsstoffe achten!

 

 

Wichtig ist auch ein UV-Filter. Der ist zwar besonders im Sommer relevant, aber auch die Herbstsonne kann noch sehr intensiv und schädigend sein.

 

Foto: Vlado Golub / J.7 school

Außerdem sollte man das Haar nicht zu oft waschen. Das häufige Waschen und anschließende Fönen, trockenen es nämlich noch mehr aus, als die aggressive Farbe es ohnehin schon geschafft hat. Je nach Länge und individueller Haarstruktur, reicht es alle zwei bis drei Tage. Einmal die Woche lohnt es sich dann noch ein wenig mehr Zeit zu investieren und eine Haarkur zu machen. Die macht das Haar wieder geschmeidig und fit für die nächsten sieben Tage. So kann man Frizz, der bei feuchtem Herbstwetter leichtes Spiel hat, vorbeugen, bevor er entsteht.

 

Wer nicht zu viel Geld für teure Pflegeprodukte liegen lassen will, kann sich auch an die guten alten Hausmittelchen halten. Öl dürfte jeder in seinem Speiseschrank finden – und das eignet sich wunderbar, um trockene Spitzen wieder auf Vordermann zu bringen. Einfach abends einmassieren und über Nacht einwirken lassen!

Und sollte mal gar nichts mehr helfen, darf man nicht scheu sein: Spitzen abschneiden! Denn ist das Haar erst mal richtig kaputt, lässt sich das auch nicht mehr rückgängig machen – ganz im Gegenteil: Der Schaden breitet sich weiter im einzelnen Haar aus und am Ende muss man mehr als nur eine Daumenbreite abschneiden…

 

Noch mehr Tipps für gefärbtes und strapaziertes Haar gibt es hier:

 

Und nun kann das triste Herbstwetter getrost kommen, denn die roten Hairtrends bringen eine Menge Farbe ins Spiel!

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