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Iss Dich immun!

Bild: sxc.hu/Aradia Di
Gesund und stark mit

Immun-Food

Mit Einzug der kalten Jahreszeit hat auch das Immunsystem wieder ordentlich zu tun: Kalter Wind und Regen draußen, überheizte Räume drinnen, niesende und hustende Leute überall. Zum Glück kann man in der Küche schon jetzt die Abwehrsysteme hochfahren...

Husten und Schnupfen sind lästige Begleiter im kalten Winter-Alltag. Man fühlt sich schlapp bis kränklich, und das ständige Geschniefe geht der Umwelt und nicht zuletzt einem selbst ordentlich auf die Nerven. Doch gerade diese kleineren Infekte lassen sich durch ein gestärktes Immunsystem unterdrücken und bekämpfen - und das baut man neben Sport und frischer Luft durch abwechslungsreiche und gesunde Ernährung auf.

Neue Power nebenbei

Obst ist immer gut, aber im Winter noch viel besser. Zitrusfrüchte zwischendurch - wie eine Grapefruit, eine Mandarine oder eine Orange - liefern bereits die empfohlene Tageszufuhr Vitamin C und helfen dem Körper damit, resistent zu bleiben. Um nebenbei zu knabbern, bieten sich außerdem Nüsse an. Auch Joghurt ist hilfreich - dessen Milchsäurebakterien stärken den Darm, der während der Verdauung die Erreger bekämpft. Hauptsache, man isst schön "bunt", damit der Körper alle nötigen Vitamine erhält. Die Kraftstoffe gibt's auch als Drink - zum Beispiel mit Sanddorn-Beeren. Die enthalten fast viermal so viel Vitamin C wie eine Orange. Sanddorn-Saft im Mixer mit Apfelsaft, etwas Minze, Honig, und klein geschnittenen Aprikosen gemischt ergibt einen leckeren Winterdrink!

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Auch Tees machen dem Immunsystem Dampf. Ob Hagebutten-, Rooibos-, oder Grüner Tee ist egal, sie alle halten die Schleimhäute feucht und liefern oft auch Vitamine und Pflanzenstoffe. Mit etwas mehr Aufwand kann man sich auch einen echten Kräuterkraft-Tee aufkochen: 40 Gramm Sonnenhut-Wurzel, 30 Gramm Hagebutten-Schalen und jeweils 10 Gramm von Ginseng-Wurzel, Lapacho-Rinde, und Holunderblüten ergeben den perfekten Immuntrunk. Je ein Esslöffel dieser Mischung mit kochendem Wasser aufbrühen, anschließend eine knappe Viertelstunde ziehen lassen. Für etwas Süße kann man Honig hinzugeben.



Die Kraft-Küche

Auch beim Kochen kann man mit vielen Rezepten mobil machen gegen die Bakterien. Eine winterliche Variante zur Vorspeise wäre beispielsweise ein saurer Salat: Aus zwei geschälten Grapefruits den Saft der Fruchtstückchen herauspressen, außerdem eine Orange ausdrücken. Die beiden Säfte werden in einem Topf bei milder Hitze dickflüssig gekocht und mit einem Esslöffel Zitronensaft, sowie Olivenöl, Salz, und Pfeffer abgeschmeckt. Dieses Sirup nutzt man dann als Dressing über einen gezupften Römersalat und die vorher ausgedrückten Grapefruitfilets, zur Abrundung eignen sich Mandelblättchen.

Die Hauptspeise darf ruhig kräftig sein - Rind- und Schweinefleisch liefert viele Vitamine und Spurenelemente wie Eisen oder Zink. Warum also nicht zum Beispiel ein edles Rinderfilet mit Pfifferlingen? Als erstes brät man Filets in der Pfanne mit Butter und Öl leicht an, dann lässt man sie in einer Auflaufform ruhen. In der Pfanne dünstet man währenddessen dünn geschnittenen Lauch und Kochschinken, sowie Zwiebeln etwa 10 Minuten an, dann kommen für weitere fünf Minuten die Pfifferlinge dazu. Ein bißchen Sahne und Cherry runden die dickflüssige Soße geschmacklich ab. Die gießt man jetzt über die Filets in der Auflaufform und streut noch geriebenen Käse über. Bei knapp 250 Grad kann das Ganze jetzt noch fest gebacken werden.

Mit Rind und Schwein lassen sich natürlich noch eine ganze Vielfalt anderer Rezepte zaubern. Ebenfalls empfehlenswert ist es, einmal in der Woche fetten Fisch wie Lachs, Hering, oder Aal zu essen. Die Meeresbewohner liefern das sonst rare Vitamin D.


Meer schmecken
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Scharf machen!

Dreht man die Heizung auf, ist das im Normalfall eher schlecht für die Schleimhäute - nicht aber, wenn man die innere Heizung nach oben regelt! Schön scharfe Gerichte brennen, feuern an, und sorgen damit für eine bessere Durchblutung der Schleimhäute. Die ist damit auch besser auf Krankheitserreger eingestellt. Wer die schon abgekriegt hat, macht sich eine feurige Suppe - die hilft bei der Schleimlösung.

Wenn scharf, dann aber richtig!
Unsere "hotten" Tipps

 

Diese kulinarischen Hilfen lassen sich alle gut in den Alltag integrieren und sorgen so fast selbstverständlich für einen gesunden Winter. Doch wie bei gesunder Ernährung im Allgemeinen gilt: Das Gesamtpaket macht's! Ruhig also öfter Sport oder auch einfach einen Spaziergang machen, nicht zu sehr stressen lassen - und auch mal guten Gewissens ausschlafen!

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