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Radio 7 mit Dominic Gebauer

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Sport im Eis

Foto: stock.xchng/Belovodchenko Anton

Raus aus der Winterstarre!

Wenn Sport, Geist und Körper, in der düsteren Jahreszeit wieder in Schwung bringt.

Fakt ist, der größte Teil  der Weltbevölkerung verzichtet in der kalten, nassen Jahreszeit gerne auf Sport. Nicht nur Joggen durch den Schnee im zweistelligen Minusbereich, auch das Schwimmen gehen findet im Winter nicht gerade viele Anhänger. Doch woran liegt das? Sind wir alle, wie die Tiere? Befinden wir uns ab Anfang November in einer Winterstarre?

Mit ein bisschen Ansporn und einem guten Willen, schafft man es aber, gegen die Pfunde der, doch so verlockenden Plätzchen-Bäckerei und des weihnachtlichen Bratens anzukämpfen!

 

 

Ein paar gute Tipps gibt es aber immer.

 

 

Aller Anfang ist schwer!

Foto: stock.xchng/Kristin M.

Das schwierigste am Sport machen im Winter ist wohl, die Einsicht zu haben, dass Couch-Chilling keine Sportart ist. Das eigene Popöchen hoch zu bekommen und sich eingestehen zu müssen, dass Sport wichtig ist, fällt Jedermann schwer.

Aber eine knackige Figur und ein angenehmen Gewicht auf der Waage, ist doch ein großer Ansporn zum Fitbleiben.

 

 

Die Wahl des Sports und der richtigen Kleidung dazu:

 

Ist man ganzjährig an Sport begeistert, darf man sich von etwas Schnee oder Eis nicht abschrecken lassen.

Foto: stock.xchng/rafadamiBeim Joggen durch den verschneiten Wald, ist es wichtig die richtige Sportkleidung zu tragen. Mit der falschen Kleidung holt man sich schnell eine Erkältung oder sogar eine Grippe, die die Adventszeit um einiges unschöner macht.

Der Zwiebellook ist perfekt für Läufer, denn zwischen den einzelnen Schichten Kleidung, die man am Körper trägt, bilden sich Luftpolster, welche vor Auskühlung schützen. Am besten noch dicke Strümpfe unter die Laufschuhe und Handschuhe an, damit die Extremitäten nicht abfrieren.

 

Wird aber an der Sportkleidung gespart, zieht man zum Beispiel ein Baumwoll-Shirt an, statt eines Funktions-Shirts, kann die Feuchtigkeit nicht entweichen und der nasse Schweiß bleibt auf der Haut und tritt kühlend auf.


Über solche Dinge muss sich ein begnadeter Schwimmer, Gott sei Dank, keine Gedanken machen. Rein in die Bade-Buxe und ab ins "oh, doch so kalte" Nass!

Für ganz Verfrohrene: Viele Bäder bieten gerade im Winter Warmbadetage an. Diese kosten etwas Aufpreis, aber das Becken hat eine konstant angenehme Temperatur.

Wichtig für Wasserbegeisterte ist, das Aufwärmen.

 Foto: stock.xchng/PLRANG Das trifft natürlich auch auf alle anderen Sportarten zu.  Alle Körperregionen und Gelenke, die beim Sport beansprucht werden, sollten auf die anstehende sportliche Aktivität vorbereitet werden.


Auf der Stelle gehen, Schulterkreisen, und Dehnübungen für Hand-, Rücken- und Nackengelenke lassen einen frisch in den Sport starten. Und ab kann's gehen....


Hinterher sollte gut geduscht werden, und das Fönen nicht vergessen, denn mit nassen Haaren an die kalte Luft - ist bäh!

 

 

Die Winter-Sport-Arten

 

Schwimmen, Joggen und Tanzen kann man ja das ganze Jahr, daher sollte man im Winter das ausnutzen, was im Sommer undenkbar ist. Rodeln, Ski fahren, Langlauf oder Schlittschuhlaufen! Mütze auf, Handschuhe und Skianzug an und ab auf die Piste.

 

Foto: stock.xchng/Fred Fokkelman

Besonders schöne Regionen in Deutschland sind der Schwarzwald und das Allgäu, aber auch die Eifel oder das Sauerland bieten ein perfektes Ziel, für einen Tag im Schnee.

Was letztendlich getrieben wird, ist egal, hauptsache es macht Spaß! Besonders beliebt bei Kindern und Jugendlichen ist das Rodeln, denn für's Berg-Runterbrettern braucht man keine großen Vorkenntnisse. Aber auch das Schlittschuhlaufen auf dem eingefrohrenen See, um's Eck, zieht Klein und Groß an. Sehr angesagt bei Frischverliebten!

Der meist getriebene Sport im Winter, ist und bleibt aber doch das Skifahren, bzw. Snowboarden. Allerdings sollte man vor dem ersten Mal einen Kurs aufsuchen, da bei einem Sturz schnell ein Bruch die Folge ist. Weniger gefährlich aber trotzdem auf rutschigen Brettern, ist das Langlaufen.

 

Eine vorgezogene Spur führt einen durch die schönsten Gegenden im Weiß!

 

 

Ende Gelände!

 

Und falls man danach dann noch Kraft hat, gehts ab zur Aprés-Ski-Hütte, wo der tolle Tag noch begossen wird.

Also wer da jetzt keine Lust auf Sport in eisigen Temperaturen bekommen hat, dem ist definitiv nicht mehr zu helfen. Ob es nun die Wintersportart ist oder nur das Schwimmengehen im Thermal-Bad, hauptsache ist man bleibt in Bewegung und tut dem eigenen Körper etwas Gutes.


Foto: stock.xchng/Marta Rosteck

Die beste Erholung für einen erschöpften Körper, nach dem Sport, ist im Anschluss ein Wellness-Programm.

 

Ein heißes Bad, eine Sauna oder Dampfbäder in den verschiedensten Düften  entspannen die Muskeln wieder und geben der strapazierten Haut wieder neue Feuchtigkeit.

 

Noch ein positiver Nebeneffekt - man kann hinterher super gut einschlafen!

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