Halloween steht vor der Tür und mit dem Fest landen auch zahlreiche Kürbisse in und an den Häusern. Doch nicht nur als Deko überzeugt das orangene Gemüse, auch in der Küche sind die bunten Leckereien ein Genuss für Gaumen und Auge.
Mit klingenden Namen wie Acorn, Crookneck, Lady Godiva, Patisson oder Rondini kommt die Gattung der Sommerkürbisse daher, zu denen übrigens auch die Zuccini zählt. Im Winter kommen die „Cucurbita maxima“ auf den Markt, zu denen unter anderem Blue Banana, Turbankürbis, Hubbards, Butternuss- und Muskatkürbis zählen. Der Unterschied zwischen Sommer- und Winterkürbis besteht zum einen darin, dass man fast alle Sommerversionen mit Schale essen kann, die Wintervarianten bis auf eine Ausnahme (s. unten) schälen muss, zum anderen sind erstere nur rund drei Wochen haltbar, während sich zweitere bei dunkler und kühler Lagerung mehrere Monate halten können.
Der bei uns bekannteste Vertreter der Winterkürbisse ist der kräftig orangenfarbene Hokkaido-Kürbis, der ursprünglich aus Japan stammt und im Herbst Saison hat. Mit etwa ein bis zwei Kilo zählt er zu den kleineren Kürbissen. Der große Vorteil dieser Sorte ist die Tatsache, dass man ihn nicht schälen muss, sondern die Schale einfach mitgaren kann. Geschmacklich erinnert er an Esskastanien oder Nuss und eignet sich für Suppen, Pürees oder als Gemüse-Beilage.
Und auch, wenn man nicht gleich den ganzen Kürbis verarbeite möchte, ist dies kein Problem: geschnitten hält er sich im Kühlschrank problemlos bis zu vier Tage.
Ebenfalls für diese Gerichte eignet sich der Butternusskürbis, der, wie der Name schon ahnen lässt, nach Butter und leicht süßlich schmeckt. Ihn kann man zudem bei der Zubereitung von Süßspeisen einsetzen oder roh bei Salaten verarbeiten. Das auch unter der Bezeichnung Birnenkürbis erhältliche Gemüse wiegt zwischen 200 Gramm und zwei Kilo und ist außen leicht gelblich, innen zart hellorange.
Ein sehr originelle Sorte ist der Spaghettikürbis, der bis zu drei Kilo wiegt und im grün-weiß gestreiften Gewandt daherkommt. Nach dem Garen zerfällt er in Fäden, die optisch sehr stark an die berühmte Nudelsorte erinnern, was ihm seinen Namen einbrachte. Geschmacklich erinnert er an Zucchini und kann ähnlich eingesetzt werden. Ob als Gemüsebeilage oder tatsächlich Nudelersatz – diese Sorte ist vielseitig.
Auch diesen Kürbis muss man nicht schälen, sondern kann ihn wahlweise halbiert garen oder am Stück in Wasser gar kochen und nach dem Entfernen der Kerne die Fäden“ ganz entspannt herauslösen.
Und weil’s so schön ist, gibt es noch zehn spannende Fakten zum Thema Kürbis:
Rund 99% der in den USA verkauften Kürbisse dienen der Dekoration
In diesem Sinne - der Fantasie und dem Einsatzgebiet sind kaum Grenzen gesetzt und sich auf das Experiment "Kürbis" einzulassen, lohnt sich auf jeden Fall!
Schreiben Sie den ersten Kommentar!