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Heiß, heißer, Sonnenbrand?

Foto: © Piotr Bizior@shx.hu


Von der Sonne geküsst oder geschlagen?

Sommer-Feeling


Sommer-Feeling bedeutet nicht nur Sonne, sondern häufig auch Sonnenbrand.

 

Der kann ziemlich unangenehm, aber auch gefährlich sein. Wer sich nicht richtig vor den Sonnenstrahlen schützt, gefährdet nicht nur seine Gesundheit, sondern auch sein Aussehen. Abgesehen von den krebserregenden Folgen, ist ein Sonnenbrand ja auch nun wirklich nicht „schön“.

 

Ist braune Haut schön?

 

Schön ist braune Haut nur dann, wenn der eigene Teint unterstützt und dadurch eine gesunde Frische herbeigezaubert wird.

Eine schöne Bräune bewirkt manchmal Wunder – man sieht erholt, frisch und insgesamt rassiger aus. Für viele Sonnenanbeter gehört eine knackige Bräune zu einem gepflegten Äußeren dazu.

Foto: © Robson Oliveira@shx.huNur scheinen sich da die Geschmäcker zu unterscheiden. Was für den einen zu stark ist, ist für den anderen zu bleich – aber in einem Punkt sollten sich alle einig sein: Verbrannt ist immer doof!

Schließlich will man mit der Bräune Augen und Body zum Strahlen bringen, was mit verbrannter, abgepellter Haut gewiss nicht erreicht wird.


Der beste Schutz gegen die UV-Strahlen ist und bleibt Sonnenschutzcreme. Wer sich ohne ausreichenden Schutz der Sonne hingibt, der darf sich nicht wundern, wenn die Haut irgendwann auf die Strahlen-Belastung reagiert.

 

Wichtig sind hierbei die Auswahl des  richtigen Lichtschutzfaktors, die Berechnung des eigenen Hauttons und der eigenen Empfindlichkeit.

Ob nun gerötete Haut, die sich schält oder fiese Brandblasen – jetzt ist schnelle Hilfe gefragt. Aber was hilft am meisten und am schnellsten gegen den juckenden Sonnenbrand?

Neben den herkömmlichen After-Sun Produkten greifen viele „Gebrandmarkte“ auch gerne zu ungewöhnlichen Haushaltsmitteln. Aber was ist dran an Quark & Co.?

Hat man sich verbrannt, dann will man nur eins: Schnelle Hilfe! Die erreicht man in erster Linie durch eine kühle Dusche und kalte Umschläge.

 

Wer danach noch weiteren Bedarf hat, sollte sich mit der beruhigenden Wirkung von kaltem Quark oder Joghurt aus dem Kühlschrank vorsichtig tun. Denn dieses erste Hilfe Set für Sonnenbrand-Geplagte ist nicht immer die beste Lösung für jeden.

 

Die gereizte Haut kann sich entzünden und selbst allergische Reaktionen darf man dabei nicht ausschließen.

 

In der Regel hilft die milde Kühle dieser Milchprodukte bei der Linderung des Schmerzes.

Folgen einer regelmäßigen Sonneneinstrahlung über Jahre sind neben der Hautkrebsgefahr, auch grobporige Haut, Mitesserbildung, Nachlassen der Hautelastizität und Faltenbildung. Ständiger Sonnenbrand verstärkt das Risiko zusätzlich.
Foto: © Rainer Zenz / wikipedia.de
Je nach Ausprägung unterscheiden Dermatologen zwischen Sonnenbrand Stufe eins mit leichter Hautrötung und Stufe zwei mit zusätzlicher Bläschenbildung.

 

Wer sich also verbrannt hat, sollte sich die eigene Haut und die Reaktion genauer ansehen.

 

Bei mäßig bis schwerem Sonnenbrand, der bereits Blasen bildet, sollten man auf jeden Fall auf die Verwendung von Quark oder Joghurt verzichten! In diesem Fall können schwere Infektionen entstehen.


Um einer Entzündung zuvor zu kommen kann man sich mit 1000 Milligramm Acetylsalicylsäure (ASS) weiter helfen. Aspirin, Paracetamol oder Ibuprofen sind ebenfalls die üblichen Helfer, die von Innen Unterstützung bieten.

 

Viele unterschätzen zudem die nötige Flüssigkeitszufuhr, die dringend notwendig ist, um körperlich wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Der Klassiker unter den Soforthelfern:

 

Panthenol-Spray mit dem Wirkstoff Dexpanthenol. Den sprüht man ganz easy auf die Haut  – es kühlt, ist schmerzstillend und unterstützt den Heilungsprozess der Haut ohne dabei zu fetten. Denn Fettcremes reizen die Haut und können durch die Filmbildung zu einem Hitzestau führen.

Foto: © AlMare / wikipedia.deBeruhigung von Außen bieten neben Heilpflanzen

 

Wie Aloe Vera oder Kamille, scheinbar auch die Wirkung von Cola!

 

Ganz nach dem Motto:  Einfach direkt auf den Sonnenbrand gießen und die kühlende Wirkung der Cola genießen. Erfahrungsberichte sind hierzu keine vorhanden.

 

In der Not greift man aber bekanntlich zu allen Mitteln.

Besonders in Urlaubsländern

 

Sind die Methoden nicht nur merkwürdig, sondern auch bedenklich.


Beispielsweise in Italien reibt man sich mit halbierten Tomaten ein, bedeckt sich anschließend mit einer Serviette und lässt das ganze erst einmal auf sich „wirken“.


In Griechenland kippt man sich dagegen auch gerne mal Ouzo auf den lästigen Sonnenbrand! Ob es hilft oder nicht – ungewöhnlich ist es in jedem Fall, aber auch sicher nicht für jedermann…


 


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