
Wasser schmeckt zu langweilig? Auch mit Kohlensäure versetzte, stille oder "sanfte" Wässer hauen einen nicht vom Hocker? Dann haben wir hier genau das Richtige: Near-Water-Getränke! Das sind Wässer mit einem Hauch Geschmack. Schon die Getränkehersteller haben den Trend erkannt und sind auf den Zug mit aufgesprungen. Wir zeigen, wie man die fruchtigen Getränke selber zubereiten kannt - garantiert ohne Zusatzstoffe...
Hier gibt es eine große Auswahl. Von Wellness-Wässer bis hin zu sogenannten vitalen Getränken reicht die Palette der Hersteller. Basis aller Near-Water-Getränke sind, wie der Name schon verrät, Wasser! Aber auch die Qualität des Wassers ist nicht immer die Gleiche. So wird zum Beispiel natürliches Mineralwasser, aber auch Quell- oder Tafelwasser und auch ganz normales Leitungswasser zur Herstellung der fruchtigen Getränke verwendet. Was aber fast alle gemein haben: sie suggerieren Natürlichkeit und versprechen, dem Körper etwas Gutes zu tun.
Aber hier sollte man vorsichtig sein, denn einige der Wässer sind wahre Kalorienbomben. So beträgt der Kaloriengehalt von den sogenannten "Wellness-Getränken" im Schnitt zwischen 130 und 250 Kilokalorien pro Liter - einige liegen noch darüber. Es gelten aber nur die Getränke als kalorienarm, die den Energiegehalt von 200 Kalorien pro Liter nicht überschreiten. Auch wenn die Getränke einen Gesundheitseffekt versprechen, kommen die meisten von ihnen nicht ohne Konservierungs- oder Antioxidationsmittel aus. Zudem sind oft die Durstlöscher mit Aromastoffen versetzt, anstatt natürliche Saftanteile zu beinhalten...
Wir zeigen, wie man einen erfrischenden Wellness-Drink für heiße Sommertage ganz leicht selber zubereiten kann, ohne Zusatz- und Konservierungsstoffe. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich Geschmack und Süßungsgrad individuell variieren lassen. Schon kleine Zugaben von Früchten oder Tee lassen die Geschmacksnerven auf der Zunge tanzen...
Alles was man braucht ist die Grundzutat Wasser. Je nach Vorliebe kann man zu stillem oder mit Kohlensäure versetztem Wasser greifen. Um dem Getränk eine erfrischende Kräuternote zu verleihen kann man zum Beispiel abgekühlten Pfefferminztee, für eine fruchtige Note Früchtetee hinzugeben. Die Tees gibt es in zig verschiedenen Geschmackssorten: von Himbeer-Erdbeer bis hin zu Apfel-Mango. Da ist für jeden etwas dabei! Wer es lieber würzig mag, kann anstatt des Früchtetees auch etwas Chai-Tee ins Wasser geben.
Wer keinen Tee trinken möchte und Früchte bevorzugt, kann ganz leicht und ohne viel Aufwand Limonade selber herstellen. Hier das passende Rezept für die kühle Erfrischung:
Ingwer-Limetten-Limonade
Ihr benötigt:
10 Bio-Limetten
140g frischer Ingwer
80g brauner Zucker
10 Zweige Minze
2 Liter Mineralwasser mit Kohlensäure
Eiswürfel
Die Zubereitung:
8 Limetten auspressen. Ingwer schälen und fein reiben, den Knollenabrieb kräftig ausdrücken. Den Saft mit Limettensaft in einen Krug geben und gut verrühren. Zucker hinzugeben, bis der gewünschte Süßungsgrad erreicht ist. Danach Minze mit einem Stößel leicht zerdrücken und hinzugeben. Mit Mineralwasser aufgießen. Die restlichen 2 Limetten in Scheiben schneiden, zur Limonade geben und auf Eiswürfeln servieren.
Wem die Limonade zu stark im Geschmack ist oder wer ganz auf den Süßmacher Zucker verzichten will, kann auch einfach kleine Obststückchen ins Wasser geben. So erhält man ein Aroma, das nicht zu überladen ist. Birne oder Apfel, aber auch frische Minzblätter oder Rosenwasser eignen sich dazu, Wasser geschmacklich aufzupeppen. Den Variationen sind keine Grenzen gesetzt...
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