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Beerenstark! - Radio 7

Das Gute von gestern mit dem Besten von heute

Scheiter & Jack - Die Radio 7 Morningshow

mit Andi Scheiter und Claudia Axtner und Jack Krispin

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Beerenstark!

Bild: CCO/Musthaq Nazeer/Pixabay

Rot schmeckt gut!
Erlebnis Erdbeeren

Rot, süß, saftig - und gesund! Die Erdbeersaison ist in vollem Gange. In Eiscafés, Bäckereien und Restaurants werden die die verschiedensten Variationen angeboten, denn mit den roten Allzweck-Waffen kann man viel Leckeres und Erfrischendes anfangen - und auch selbst machen: Auf einen fruchtigen Sommer!

Erdcare-Paket

Auch wenn ihr süßer Geschmack einen anderen Eindruck erwecken könnte: Erdbeeren sind sehr gesund! Ihr hoher Vitamin C -Gehalt stärkt Immunsystem und Abwehrkräfte, Kalium und Magnesium kräftigen wiederum das Herz. Die rote Beere trägt also zu einer gesunden Lebensweise bei und ist 32 Kilokalorien auf 100 Gramm außerdem gut für die Linie. Die in der Erdbeere enthaltenen Pflanzenstoffe reduzieren anscheindend sogar das Risiko, an Krebs zu erkranken. Trotz ihrer Farbe sind Erdbeeren also alles andere als eine Sünde. Da hilft nur - zugreifen!

Beeren und Sammler

Erdbeeren kriegt man im Moment überall. Frisch gepflückt bieten sie aber die beste Qualität - geschmacklich und auch gesundheitlich. Denn wer aus biologischem Anbau kauft, kann eine vorherige Behandlung mit Pestiziden ausschließen. Ein kleiner Ausflug aufs Feld bietet sich also an  - am Besten morgens, dann sind die Erdbeeren anschließend länger haltbar. Maximal sollte man sie aber in jedem Falle nicht länger fünf Tage aufheben - Erdbeeren sind empfindlich, und verlieren dazu auch schnell an Aroma. Bestenfalls verwertet man sein Körbchen also zeitnah.

Vor  dem Verzehr sollte man die Erdbeeren gründlich mit kaltem Wasser abwaschen. Dabei ist auf die Härte des Strahls zu achten, denn sind die Erdbeeren erstmal matschig, lässt sich nicht mehr viel mit ihnen anfangen. Nach dem Waschen zupft man vorsichtig die Kelchblätter ab - und kann jetzt seine Erdbeeren in den verschiedensten Variationen verarbeiten...

Rezepte mit der Erdbeere

Man könnte denken, Erdbeeren würden sich nur für Desserts eignen - aber weit gefehlt. Wer lieber gesund essen möchte oder einfach keine Lust auf einen weiteren Erdbeerkuchen hat, dem bieten sich beispielsweise eine ganze Palette von Salat-Variationen.

Erdbeere pikant

Erdbeeren lassen sich wunderbar für gar nicht so süße Salate verwenden - zum Beispiel in Kombination mit Mozarella. Dazu kommen halbierte Erdbeeren, grob zerschnittene Rauke, Mozarella-Stückchen und Orangenscheiben in eine Schüssel. Diese Mischung wird mit einem Dressing aus Orangensaft, Olivenöl, weißem Balsamico, Salz, Pfeffer und etwas Zucker. abgeschmeckt. Mit Rucola- und Basilikumblättern als Topping ergibt sich eine süß-pikante Salatmischung. Wer mag, gibt noch Walnüsse dazu.

Eine Variation davon gibt's mit Gouda- und Emmentaler-Würfeln, die mit den halbierten Erdbeeren sowie Stückchen von einer Netzmelone und Johannisbeeren vermengt werden. Essig, Öl, Wasser, Salz und Pfeffer sowie eine Prise Zucker ergeben ein pikantes Dressing. Zum Abrunden eignet sich Kresse.

Fruchtig-frische Erlebnisse

Oder wie wär's mit einem Erdbeer-Kiwi-Salat? Nachdem man die Erdbeeren gewaschen und geviertelt hat, schält man die Kiwis und achtelt sie längs. Die Stückchen mischt man mit Pfefferminzblättern, Honig, und einem Schuss Zitronensaft, lässt diesen Mix anschließend knapp 10 Minuten ziehen. Zum Abrunden streut man dann noch zerbröselte Baisertopfen darüber. Ganz ähnlich kann man das Rezept auch mit Ananas und Mango ausprobieren - dazu passt dann allerdings Limettensaft besser. Der Salat eignet sich gut für ausgedehnte Frühstücks oder einen Mittags-Brunch.

 Erdbeeren fest und flüssig

Stichwort Frühstück: Warum nicht einmal Erdbeermarmelade selbst machen? So schwer ist es gar nicht - was man braucht, sind viele gewürftelte Erdbeeren, Gelierzucker, und etwas Zitronensäure. Der Gelierzucker sollte mengenmäßig etwa die Hälfte der Erdbeerportion sein (bei einem Kilo also knapp 500 Gramm), vom Zitronensaft braucht man lediglich fünf Gramm. Das alles wandert in einen großen Topf, wird dort vermischt und anschließend eine halbe Stunde ziehen gelassen. Dann dreht man die Hitze auf und lässt die Mischung unter ständigem Rühren drei Minuten kochen. Jetzt muss es schnell gehen: Die heiße Masse kommt direkt in ein Einmachglas, das dann fest verschlossen und auf den Kopf gestellt wird. Nach zehn Minuten dreht man das Glas um und lässt das Ganze auf Zimmertemperatur abkühlen.

Abkühlen kann man sich selbst mit einem leckeren Erdbeer-Smoothie. An heißen Nachmittage im Garten sorgt ein Erdbeer-Mango-Shake für fruchtige Erfrischung. Dazu kommen ein paar ganze Erdbeeren, die man eine Stunde im Eisfach runtergekühlt hat, sowie Fruchtstückchen von der Mango mit Sahnejoghurt, Milch und Vanillezucker in den Mixer. In einem Glas kommen dann noch die Eiswürfel (bestenfalls gecrushed) und als Zierde eine ganze Erdbeere hinzu.

Beere mit Umdrehungen

Gegen später darf's dann ja auch ein Cocktail sein. Ganz klassisch und schnell zubereitet wäre ein Erdbeer-Martini. In einer Frischhaltefolie tiefgekühlte Erdbeerstückchen gibt man mit Martini in ein Glas, das schließlich noch mit Sekt aufgegossen wird - alles am  Besten natürlich eiskalt (auch die Gläser kann man davor ja mal in den Kühlschrank stellen).

Etwas stärker wird's mit einem Erdbeer-Limette-Cocktail, der mit Rum auf (R)umdrehungen gebracht wird. Die Erdbeeren püriert man dazu zusammen mit den Limetten, gibt anschließend Rum hinzu. Diese Mischung gießt man auf das Crushed Ice im Glas, und legt noch eine einzelne Limettenscheibe hinein.

Es muss also nicht immer ein Kuchen sein - mit Erdbeeren kann man eine ganze Menge mehr anfangen. So wird der Sommer nicht nur erfrischend fruchtig, sondern auch abwechslungsreich.

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